Gegengeschäftsvereinbarung wie buchen

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Gewitterhexe
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Gegengeschäftsvereinbarung wie buchen

Beitrag von Gewitterhexe » Mi 25. Mär 2020, 10:02

Hallo,

ich darf für einen Herausgeber einen Reisebericht schreiben und bekomme dafür für mein nebenberufliches Gewerbe eine halbseitige Anzeige geschaltet.
Das ganze soll von Seiten des Herausgebers sehr formlos ablaufen, ich stehe jetzt vor der Frage, wie soll das verrechnet werden? Vom Herausgeber gehe ich jetzt mal davon aus, dass er das einfach so machen will, denn wirklich Antwort habe ich noch nicht dazu erhalten.

Den Reisebericht schreibe ich als Privatperson (blogge privat), die Werbeanzeige wird bzgl. meines nebenberuflichen Gewerbes laufen.

Wie bucht man sowas oder muss ich das ganze voneinander trennen?

Hoffe auf Erfahrungen.

Vielen Dank

Lutze
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Re: Gegengeschäftsvereinbarung wie buchen

Beitrag von Lutze » Mi 25. Mär 2020, 10:17

Was willst du buchen wenn du keinen Beleg bekommst?
Wenn du als Gegenleistung einen Reisebericht schreibst ist das nicht mehr privat.

So wie du es beschreibst ist das alles auf jeden Fall mindestens grenzwertig um nicht zu sagen Betrug.
So liest es sich jedenfalls. Du schreibst was der gute Mann möchte (ich vermute Werbung für ihn) und dafür bekommst du die Gegenleistung.

Korrekt wäre du schreibst ihm eine Rechnung und er schreibt dir eine.
Damit wäre, ich sag es mal direkt dein Fakebericht kein privater Bericht mehr.

Willst du es legal machen dann schreibst du deinen in meinen Augen immer noch Fakebericht kostenlos. Der gute Mann stellt dir für die geschaltete Werbung eine Rechnung.

Dann ist fast alles gut aber nur wenn du deinen "Privatbericht" als Werbung kennzeichnest.

Gewitterhexe
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Re: Gegengeschäftsvereinbarung wie buchen

Beitrag von Gewitterhexe » Mi 25. Mär 2020, 10:26

Ich sage ja, dass ich mich auf Betrug nicht einlassen möchte, wenn es denn als solcher gedacht wäre... Nein, es wäre keine Werbung für ihn sondern wie gesagt ein Reisebericht, der mit ihm nichts zu tun hat und mir hier völlig freie Hand gelassen wird.

Ich frage ja, wie man das buchen müsste um mitzuteilen, welche Rechnungen ich benötige.

Wenn ich eine Rechnung über meinen Bericht schreibe, wäre dass dann als Freiberufliche Tätigkeit anzusehen? Denn mit meinem eigentlichem Gewerbe (ganz anderer Tätigkeitsbereich) hat das Schreiben rein gar nichts zu tun. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Lutze
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Re: Gegengeschäftsvereinbarung wie buchen

Beitrag von Lutze » Mi 25. Mär 2020, 10:44

Wenn es tatsächlich nichts miteinander zu tun hat, warum ist dies dann Bedingung für die Werbung.

Ist der Bericht privat dann interessiert der nicht.

Die Werbung wäre dann eine Gefälligkeit warum auch immer. Da wird es dann schwierig in wie fern so etwas nicht berechnet werden müsste, wäre dann ja eine Art Sponsoring. Ist das eine einmalige Sache dann würde ich es einfach dabei belassen und natürlich nirgendwo in den Büchern vermerken.

Wie nah man dabei an einer gesetzlichen Grauzone ist müsste ein Steuerberater oder Anwalt klären.

Um es sicherer zu machen wäre der Herausgeber schreibt eine Rechnung mit 0 € oder 20 € oder was für ein Betrag auch immer. Deklariert das nicht wie üblich bei seinen Kunden als geschaltete Werbung sondern als Werbe oder Testangebot.

Gewitterhexe
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Re: Gegengeschäftsvereinbarung wie buchen

Beitrag von Gewitterhexe » Mi 25. Mär 2020, 17:29

Vielen Dank für deine Antwort.

Jetzt versuche ich gerade zum 3. mal darauf zu antworten, ständig hat mich das Forum rausgeworfen beim Versuch, die Antwort abzusenden.

Ja, es ist tatsächlich so, dass es zwei verschiedene Sachen sind, die nichts miteinander zu tun haben.
Der Artikel wird über ein gänzlich anderes Thema gehen als wie ich nebenberuflich tätig bin. Er hat nicht mal ansatzweise damit zu tun.

Die Werbeanzeige wäre einfach nur ein Dankeschön für diesen Artikel.
Wenn ich den Artikel nicht schreibe, würden sie sich eben ein eigenes Thema ausdenken, selbst schreiben und den Platz für die Anzeige an jmd. verkaufen, was ihnen viel Geld bringen würde. Die Zeit, die sie durch meinen Artikel sparen, möchten Sie mir eben mit der Anzeige vergüten.

Ich kenne sie über mehrere Ecken (aber nicht persönlich) und sie haben davon erfahren, dass ich hobbymäßig gerne schreibe und dass ich etwas Unterstützung in meinem Kleingewerbe bräuchte. Durch Corona stagnieren auch mir die Aufträge.

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