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Update von Pro 2012 ohne Laufzeit

Hier ist Platz für Themen rund um Lexware Programme faktura+auftrag, handwerk plus und warenwirtschaft.

Moderator: Steve Rückwardt

Lutze
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Re: Update von Pro 2012 ohne Laufzeit

Beitragvon Lutze » Fr 29. Jun 2018, 12:44

Es ist nicht meine Intention Angst zu machen. Ich weise nur auf Fakten hin, die genau den Anwendern die sich eben keine Gedanken über die Folgen des Einsatzes einer veralteten Software machen. Da ich regelmäßig Anfragen haben, die genau dieses Problem betreffen. Der BP steht schon im Büro und will Daten haben. Dazu ist er auch berechtig. Der Kunde hat eine alte Version und kann genau diese Anforderung, zu der er nach AO verpflichtet ist nicht nachkommen. Der Kunde muss dann unter enormen Zeitdruck eine Lösung finden.
Warum wird dann dieser Hinweis alte Software immer wiedergekäut aber nicht ein einziger Hinweis kommt darauf das auch die Anwender mit aktueller Software die sich über deren Einsatz keine Gedanken machen keinesfalls sicher sind?
Es ist doch hier immer wieder der Fall nachzulesen wie sogar proffesionelle Anwender die sogar für andere Firmen die Buchhaltung erledigen von nichts eine Ahnung haben oder sich Gedanken machen egal ob die Software aktuell oder alt ist.
Ich kann diese Hinweise durchaus nachvollziehen und wie sie von Herrn Rückwardt kommen durchaus ok.
Bei anderen empfinde ich da aber eine Penetranz und habe das Gefühl hier soll nur verkauft werden. (nur mein persönliches empfinden)
Ich persönlich würde auch jedem grundsätzlich empfehlen die Software aktuell zu halten.
Weiteres Beispiel: Der BP prüft im Programm, ob die Vorgaben gem. GOBD bezüglich Unveränderlichkeit eingehalten werden. Das ist in älteren Versionen standardmäßig nicht aktiv.
Ich frage mich gerade ob das zum Beispiel bei den aktuellen Versionen von Büroeasy der Fall ist, glaube fast nicht.
Wenn er feststellt, dass das Programm nicht konform ist, machen es sich viele Prüfer sehr leicht und gehen in den Schätzermodus über. Das ist dann absolut nicht mehr witzig und hat auch nichts mit Angst machen zu tun. Ich kenne einige Fälle, wo genau das passiert ist. Mit dem dadurch entstandenen Nachteil hätte man jahrzehnte lang Updates machen können.
Und da ist es wieder, ich empfinde rot markiertes als Angst machen. Die jahrzehntelangen Updates sichern eben nichts ab aber genau dies wird hier suggeriert.
Genau diesen Schätzermodus habe ich erlebt und das wo ich die Software vom Jahr 1996 bis zum Jahr 2016 immer aktuell gehalten habe. Der Prüfer hat sich sogar die Mühe gemacht mehrmals bei mir vorbei zu kommen und dann mehrere Versuche gestartet brauchbare Daten über die Schnittstelle zu bekommen. Ergebnis mein Steuerberater hat in dem er jeden Beleg für 6 zurückliegende Jahre neu in seiner Buchhaltung eingegeben hat und dann für all die Jahre die komplette Buchhaltung erstellt hat schlimmeres beim FA verhindert. Ja das war nicht ganz billig.
Deshalb macht er das jetzt jeden Monat schön komplett für mich. Die Prüfer schlagen dann im Falle eines Falles als erstes mal bei ihm im Büro auf.
Ein gut gemeinter Ratschlag wäre also nicht eure Software ist alt kauft Updates sondern geht als erstes zu eurem Steuerberater, klärt mit dem ab was in welchem Umfang ihr selbst erledigen wollt und was er übernehmen soll. Dann noch die Absprache welche Software man am besten je nach Umfang verwenden sollte um Kompatibilität zu gewährleisten.

Statt dessen werden hier aber AO , DSGVO und Bußgelder aufgefahren.
Mit den alten Versionen begeht man nicht unbedingt direkt einen Verstoß gegen die DSGVO, aber mindestens mittelbar. Die laut DSGVO geforderte Dokumentation wer, wann welchen Zugriff auf personenbezogene Daten hatte ist nicht mal ansatzweise möglich.
Beispiel Einzelunternehmer schreibt mit der Software einzig Rechnungen. Der Rechner ist mit einem Passwort gesichert und steht im verschlossenen Büro wenn der Unternehmer nicht selbst drin sitzt. Der Rechner nutzt nicht einmal einen Internet Anschluß.

Wo liegt dann zum Beispiel der Unterschied ob ich Büroeasy in der Version 2016 nutze oder die aktuelle Version?
Wo ist da der Verstoß gegen die DSGVO?
Wie dokumentiert Büroeasy 2018 den Zugriff auf personenbezogene Daten in diesem Fall und warum wäre dort eine Dokumentation mit der 2016er Version nicht möglich?
Und was Sie für ein Gerücht bezüglich der DSGVO und alten Versionen halten, ist mir faktisch ziemlich egal, denn offenbar haben Sie sich mit dem Thema nicht ausreichend beschäftigt.
Habe ich nicht, weil es faktisch nahezu unmöglich ist und ich behaupte sie haben sich sicher mehr damit beschäftigt aber rechtssicher Ratschläge können sie deshalb noch lange nicht zu diesem Thema geben.
Das einige was sie sagen können ist das Lexware sagt es wäre alles rechtssicher, ob dem so ist wage ich zu behaupten können sie selbst nicht prüfen.
Nö, sehe ich nicht so. Es gibt auch Bussgelder für fehlendes anlegen des Sicherheitsgurtes im Auto, telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung, zu schnelles Fahren etc. Ob die Fahrer:innen letztlich den Gurt anlegen, am Steuer ohne FE telefonieren oder zu schnell fahren, obliegt der Person am Steuer.
Vergleiche sind natürlich immer blöd, meine und auch dieser hier. Für dein Beispiel muss man zumindest einmal eine Prüfung abgelegt haben und ist verpflichtet sich über Änderungen auf dem laufen zu halten. Letzteres gilt natürlich auch für den Anwender der Software aber um diese zu nutzen und komplizierte Dinge zu erledigen dazu muss man nur einmal den Kaufpreis zahlen.
Im Zweifel halten sich die Prüfer:innen an die geltende Gesetzeslage. Darauf hinzuweisen ist durchaus angebracht, gerade für Anwender:innen, die sich nur so semi bis gar nicht mit der Materie befassen.
Selbst wenn sich die Prüfer an die Gesetzeslage halten ist eben nicht mal als erste Maßnahme ein Bußgeld fällig und auch keine Kosten in Höhe wie vom Herrn Husemann angedroht mit der man jahrzehntelange Updates hätte kaufen können und die eben Fehler des Nutzers auch nicht beseitigen.
Außerdem würde ich gerne bei diesen Zwangsupdates gerne eine detailierte Auflistung haben was in den Update enthalten ist und geändert wurde.
Die gibt es, wobei man natürlich darüber diskutieren kann, was genau detailliertt ist. Nach jedem Update gibt es eine Übersicht mit "NEues in Ihrer Version" und auch auf lex-blog.de versuche bei den Aktualisierungen die wichtigsten Änderungen zu benannen, sofern sie mir bekannt sind.
Ist zwar nicht von Bedeutung aber eine nicht dokumentierte Änderung (die natürlich ein Bug war) ;) gab es mal bei mir.
Direkter Export der Rechnungen als pdf nicht mehr möglich. Musste 12 Monate warten bis das korrigiert wurde. War nicht schlimm Druck über freepdf war halt eine Lösung. Aber das ist eben meine Skepsis gegenüber Updates wenn so einfache Sachen nicht funktionieren kann es dann beim Rest sicher sein? Irgendwie waren in jedem Jahresupdate gefühlt zwei Fehler drin und einer wurde beseitigt.
Ich persönlich habe mich an meine 2016er Version gewöhnt, wenn ich wüsste das mit einem Update ein paar Mängel beseitigt wären würde ich es sofort kaufen, so lange dies nicht sicher ist werde ich mich wohl mit der alten Version und deren Mängel mit denen ich umzugehen weiß wenn auch ärgerlich arbeiten. Zumal ja ein zurück auf alt praktisch unmöglich ist wenn man mehr als 2-3 Rechnungen im Monat bearbeitet und nach 4 Wochen feststellt das weder alte Mängel beseitigt sind und noch neue dazu kamen.

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Andreas Husemann
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Re: Update von Pro 2012 ohne Laufzeit

Beitragvon Andreas Husemann » Fr 29. Jun 2018, 17:19

Es ging und geht in diesem Thema um eine Pro Version, also Netzwerkfähig. Und nicht um eine Einzelplatzinstallation BüroEasy. Einem Anwender der Pro Version, darf wohl unterstellt werden, dass er damit nicht nur ein Klein- oder Kleinstunternehmen ist, das auch mit BüroEasys arbeiten könnte. Ich kenne mich mit BüroEasy überhaupt gar nicht aus, deshalb habe ich dazu auch noch nie ein einziges Wort gesagt.

Ich habe aber auch keine Lust und vor allem keine Zeit für eine sinnlose Grundsatzdiskussion. Ich werde mir von einem der alles nur aus seiner Sichtweise (BüroEasy, Einzelplatz, abgeschlossenes Büro etc.) sieht, nicht verbieten lassen andere Anwender auf die Gefahren alter Versionen hinzuweisen. Übrigens gebe ich auch Hinweise, wenn ich erkenne das jemand mit aktuellen Versionen etwas falsch machen könnte.

Und ich wiederhole es gern nochmal, ich verkaufe hier keine Lexware Updates. Wenn ich Anwender auf die Gefahren hinweise, dann weil ich Sie vor zukünftigen Problemen bewahren will und ich aus Erfahrung mit sehr vielen Kunden weiß, dass das früher oder später passieren kann.

Letztendlich muss das jeder selbst entscheiden. Ich zwinge niemanden dazu ein Update zu kaufen oder mit der aktuellen Version zu arbeiten. Und weil Sie Vergleiche ja so mögen, ich würde es im Autohaus sehr begrüßen wenn man mich bei der Durchsicht darauf hinweist, dass meine Bremsen nicht mehr die besten sind. Dann ist es immer noch meine Entscheidung ob ich damit weiterfahre oder es reparieren lasse.

Und rechtsichere Ratschläge könnte ich sicher geben, aber ich darf es nicht. Denn eine Rechtsberatung im Einzelfall ist ausschließlich den dafür zugelassenen Personen gem. RBerG zulässig. Ich gehöre nicht dazu.

Und wenn Sie ein Problem mit meinen Beiträgen haben, dann ignorien Sie doch ganz einfach und unterstellen Sie mir nicht laufend ich will nur etwas verkaufen. Man kann übrigens Benutzer hier im Forum auch technisch ignorieren.
Viele Grüße
Andreas Husemann

Lutze
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Re: Update von Pro 2012 ohne Laufzeit

Beitragvon Lutze » Fr 29. Jun 2018, 18:02

Oh da ist jetzt aber einer in seiner Ehre gekränkt. Solche Reaktionen lassen mich immer eher vermuten das ich nicht komplett falsch liege.
Ich werde mir von einem der alles nur aus seiner Sichtweise (BüroEasy, Einzelplatz, abgeschlossenes Büro etc.) sieht, nicht verbieten lassen andere Anwender auf die Gefahren alter Versionen hinzuweisen.
1. verbieten kann ich hier gar nichts.
2. ihre Aussagen betreffen ja immer gleich alle möglichen Anwender
3. ja ich benutze in meiner eigenen Firma seit 1996 Büroeasy auch wenn es damals noch quickbooks hieß.
4. mal schnell noch versuchen den Hintergrund eines unbequemen Diskutanten zu untergraben um selbst besser da zu stehen
5. Ich betreue ein anderes Unternehmen bei der Einrichtung ihrer PC Vernetzung und Softwareinstallation welche unter anderem Lexware financial Office nutzt. Hatte diese auch mal auf meinem Rechner um teils Probleme auch mit genanntem Programm zu finden.
Ich kenne das also auch. Ich empfehle natürlich das Programm aktuell zu halten zu mal die Kosten dort überhaupt nicht ins Gewicht fallen. Aber nicht mit dem ständigen Hinweis das sie ohne Update praktisch permanent mit einem Fuß im Gefängnis stehen.
Auch der Hinweis von Ihnen das sie so viele Kunden haben und diese ständig Probleme haben weil sie nicht mit aktueller Software arbeiten.
Ein schlechter Witz oder haben sie die bisher so schlecht beraten das sie auf das Update verzichtet haben.

Ach die angeführten Beispiele treffen nur zum Teil auf mich zu und sollten nur zeigen das sie nicht einfach verallgemeinern sollten.
In meinem Büro haben tatsächlich noch 2 weitere Personen unbeobachteten Zutritt und Zugriff auf die PC's.

Das ist aber nicht Grundlage meiner Diskussion, sondern die Tatsache das genau den Personen die auch in diesem Thread angesprochen wurden welche sich nicht um das ganze drum herum kümmern, mit dem Kauf der Updates Sicherheit suggeriert wird.
Deshalb der Hinweis mit einem guten Steuerberater zusammen zu arbeiten und sich beraten zu lassen was man braucht.

Meine Meinung ist eben eine jener großen Masse die die Lexware Produkte nutzt und nicht derer die sie verkaufen.

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Re: Update von Pro 2012 ohne Laufzeit

Beitragvon Steve Rückwardt » Fr 29. Jun 2018, 21:02

Hallo zusammen,

bevor dies hier weiter ausartet: ich begrüsse es, wenn in der Community diskutiert wird, erwarte jedoch, dass diese Diskussionen sachlich stattfinden und nicht persönlich werden.

@Andreas: Auch wenn ich die Verteidigung eines persönlichen Angfriffs verstehe, bitte dennoch versuchen, sachlich zu bleiben.

@Lutze:
Ich schätze Deine Beteiligung in der Community sehr und bin sicher, dass dies auch weiterhin auf sachlicher Ebene möglich ist.
ihre Aussagen betreffen ja immer gleich alle möglichen Anwender
Und sie sind soweit doch auch richtig. Ich habe versucht dies in meinen Worten in den letzten Beiträgen in diesem Thread deutlich zu machen. Du bist anderer Ansicht als Andreas und ich. Das ist ok. Deine daraus (zumindest was die Aussagen von Andreas betrifft) abgeleiteten Unterstellungen hatte ich versucht argumentativ zu entkräften und dies auch zu begründen. Evtl. reden wir auch aneinander vorbei.

Du sollst Deine Sichtweise haben, auch wenn ich diese nicht teile. Aber bitte niemand anderen aufgrund seiner abweichenden Sichtweise angehen und unlauteres Handeln unterstellen.

Ich kenne Andreas persönlich, arbeite schon sehr viele Jahre in bestimmten Bereichen auch mit ihm zusammen und kann Dir daher versichern, dass seine Expertise (für mich) ausser Zweifel steht.
Aber nicht mit dem ständigen Hinweis das sie ohne Update praktisch permanent mit einem Fuß im Gefängnis stehen.
Der Hinweis kommt, wenn es thematisch passt, auch dies halte ich für legitim. Und an den Aussagen kann ich nichts falsches lesen.
sondern die Tatsache das genau den Personen die auch in diesem Thread angesprochen wurden welche sich nicht um das ganze drum herum kümmern, mit dem Kauf der Updates Sicherheit suggeriert wird
Ja, mit einer aktuellen Version ist man auch "sicherer" im direkten Vergleich mit einer älteren. Dies heisst aber im Umkehrschluss nicht automatisch, dass man die ältere Version nicht mehr nutzen kann und auch nicht, dass die aktuelle Version von allein alle möglichen Unsicherheiten abdeckt.

Letztendlich soll jede/r Anwender:in tun und lassen was sie/er möchte. Aber der Hinweis auf die möglichen Folgen sollte erlaubt sein.
Meine Meinung ist eben eine jener großen Masse die die Lexware Produkte nutzt und nicht derer die sie verkaufen.
Also Deine Meinung ist zunächst mal Deine Meinung. Weiterhin bitte ich genau solche Unterstellungen zu unterlassen. Du kennst weder mich, noch Andreas noch (vermutlich) den Grossteil von anderen aktiven Lexware Partner:innen persönlich. Nur weil jemand etwas (auch) verkauft, heisst nicht automatisch, dass diese Person unehrlich ist, unredlich handelt oder lügt, um des höheren Umsatzes Willen.

Ich für meine Person verwehre mich dem explizit.
Beste Grüsse

Steve
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Andreas Husemann
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Re: Update von Pro 2012 ohne Laufzeit

Beitragvon Andreas Husemann » Sa 30. Jun 2018, 07:49

2. ihre Aussagen betreffen ja immer gleich alle möglichen Anwender
Falsch, ich poste es immer konkrete in einem Thread wenn es inhaltlich passt. Und dann ist es genau auf dieses Thema bezogen.
Auch der Hinweis von Ihnen das sie so viele Kunden haben und diese ständig Probleme haben weil sie nicht mit aktueller Software arbeiten.
Ein schlechter Witz oder haben sie die bisher so schlecht beraten das sie auf das Update verzichtet haben.
Auch das haben Sie wiedermal falsch interpretiert. Auch wenn es Ihnen so natürlich besser gefallen würden. Genau das Gegenteil ist der Fall. Diese Leute werden erst dann Kunden, wenn Sie auf einmal ganz dringend ein Update und das dazugehörige Datenbankupdate bzw. Zwischenversionen benötigen. Wenn der BP nämlich schon da ist oder sich angekündigt hat, hat man in der Regel nicht mehrere Tage Zeit auf das Update und die Zwischenversionen zu warten. Und dann suchen diese Leute in Verzweiflung jemanden der soetwas schnell und unkompliziert kann. Gerade von sehr alten Versionen gibt es nicht viele Lexware Partner die das auch sehr kurzfristig anbieten können. Und genau aus solchen Situationen heraus kenne ich eben die Problem die entstehen können.
Ach die angeführten Beispiele treffen nur zum Teil auf mich zu und sollten nur zeigen das sie nicht einfach verallgemeinern sollten.
In meinem Büro haben tatsächlich noch 2 weitere Personen unbeobachteten Zutritt und Zugriff auf die PC's.
Auch hier ist doch genau das Gegenteil der Fall. Natürlich muss man solche Aussagen verallgemeinern. Da ich nicht den speziellen Einzelfall kenne, muss ich allgemeingültige Aussagen treffen. Auch wenn ich mich wiederhole, die letzte Entscheidung muss immer der Anwernder treffen. Aber er sollte die Fakten und die Gesetzelage kennen oder zumindest einen Denkanstoß bekommen.

Wenn ich mich in einem Auto-Forum nach einem alten Auto erkundigen würde und die Frage stelle, ob man sowas kaufen kann, dann wäre ich froh wenn jemand sag, "ja, kann man theoretisch kaufen, aber es gibt das oder das Problem damit". Dann kann ich entscheiden, ob ich damit klar komme oder nicht.
Das ist aber nicht Grundlage meiner Diskussion, sondern die Tatsache das genau den Personen die auch in diesem Thread angesprochen wurden welche sich nicht um das ganze drum herum kümmern, mit dem Kauf der Updates Sicherheit suggeriert wird.
Auch wieder falsch, es sollen diese Leute sensibilierst werden, sich mit den getzlichen Vorgaben zu beschäftigen. Eben weil sie sich bisher offenbar gar nicht damit befasst haben.
Deshalb der Hinweis mit einem guten Steuerberater zusammen zu arbeiten und sich beraten zu lassen was man braucht.
Leider gibt es hier auch sehr viele falsche Annahmen. Mein Steuerberater macht das alles für mich, geht eben nicht. Der BP hat eben auch das Recht - und nutzt es in letzter Zeit auch sehr sehr oft - die Rechnungslegungssoftware zu prüfen. Die AO ermöglicht ihm das und zwingt den Anwender diese Daten elektronisch prüfbar zur Verfügung zu stellen. Für den BP ist es eine Kleinigkeit das in die IDEA Software einzulesen und Standardauswertungen zu machen. Genau das ist vielen Anwendern gar nicht bewußt. Sie gehen davon aus, dass nur die Buchhaltung geprüft wird. Das könnte tatsächlich der Steuerberater abdecken. Aber auch nur unter bestimmten Voraussetzungen. Offenbar hatten Sie noch nie eine derartige BP.

Ich lasse Ihnen sehr gern Ihre Meinung, aber hören Sie einfach damit auf mit unlautere Dinge zu unterstellen. Ich habe auf Grund meiner freiwilligen und unbezahlten Unterstützung hier im Forum noch nie auch nur ein einzelnes Update verkauft und das ist auch nicht mein Ziel.
Viele Grüße
Andreas Husemann


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