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PayPal in den Lexware-Produkten

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Moderator: Steve Rückwardt

Lutze
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Re: PayPal in den Lexware-Produkten

Beitragvon Lutze » Fr 23. Mär 2018, 12:57

Wie geschrieben: es soll nicht bedeuten, dass das Anliegen nicht relevant ist, nur ist aus meiner Einschätzung heraus die Nutzung und Nachfrage in Bezug auf Lexware noch nicht stark genug. Nicht vergessen: wir sprechen hierbei von Standardsoftware.
Im ernst? Heute hat doch nahezu jede Firma auch ein PayPal Konto über das eingekauft wird. 90 Prozent meiner Firmenkunden arbeiten mit PayPal.
Kein PayPal ist für mich in etwa so als würde ich noch heute sämtliche Buchhaltung mit Papier Bleistift und Taschenrechner erledigen.

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Steve Rückwardt
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Re: PayPal in den Lexware-Produkten

Beitragvon Steve Rückwardt » Fr 23. Mär 2018, 13:05

Im ernst?
Ja.
Beste Grüsse

Steve
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Re: PayPal in den Lexware-Produkten

Beitragvon Ecrivain » Fr 23. Mär 2018, 15:07

Wie geschrieben: es soll nicht bedeuten, dass das Anliegen nicht relevant ist, nur ist aus meiner Einschätzung heraus die Nutzung und Nachfrage in Bezug auf Lexware noch nicht stark genug. Nicht vergessen: wir sprechen hierbei von Standardsoftware.
Im ernst? Heute hat doch nahezu jede Firma auch ein PayPal Konto über das eingekauft wird. 90 Prozent meiner Firmenkunden arbeiten mit PayPal.
Kein PayPal ist für mich in etwa so als würde ich noch heute sämtliche Buchhaltung mit Papier Bleistift und Taschenrechner erledigen.
Du scheinst dich in der Wirtschaft ja sehr gut auszukennen - diese Übertreibung (nahezu jeede Firma) ist durch nichts belegt. Du sprichst vielleicht von kleineren Firmen, aber sobald du in den Bereich mittelgroß und groß kommst, wird schon aus Gründen der Kontrollen innerhalb des Zahlungsweges sicher nicht mit Paypal gezahlt. Da muss nämlich jede Zahlung von mindestens einem Zeichnungsberechtigten (der nicht mit dem Besteller identisch ist) freigegeben werden. Diese Firmen kaufen auch sicher nicht "auf Vorkasse", denn nichts anderes ist die Zahlung via Paypal.
Freundliche Grüße Ecrivain

Lutze
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Re: PayPal in den Lexware-Produkten

Beitragvon Lutze » Fr 23. Mär 2018, 16:08

Was ist denn bei dir eine große Firma?
Zum Beispiel hat bei mir schon eine große Mercedes Benz Niederlassung für PKW und Lkw mit PayPal gezahlt. Geschätzte Mitarbeiter ich denke um die 200.
Da wir hier von den gängigen Lexwareprodukten reden sollten wir wohl in diesem Zusammenhang auch erwähnen das die Siemens AG sicher nicht mit den hier zur Diskussion stehenden Lexware Produkten arbeitet. Deshalb passt dein Vergleich nicht so wirklich.
Aber es stimmt die meisten meiner Firmenkunden sind mit 5-20 Angestellten ausgestattet. Von denen haben mich aber schon nicht wenige gebeten ihnen doch direkt einen Händlerzugang frei zu schalten so das sie ihre Bestellungen direkt mit PayPal begleichen können und das sind Firmen die ihre Ware bis dahin auf Rechnung geliefert bekamen.
Du scheinst dich in der Wirtschaft ja sehr gut auszukennen - diese Übertreibung (nahezu jeede Firma) ist durch nichts belegt. Du sprichst vielleicht von kleineren Firmen, aber sobald du in den Bereich mittelgroß und groß kommst, wird schon aus Gründen der Kontrollen innerhalb des Zahlungsweges sicher nicht mit Paypal gezahlt. Da muss nämlich jede Zahlung von mindestens einem Zeichnungsberechtigten (der nicht mit dem Besteller identisch ist) freigegeben werden. Diese Firmen kaufen auch sicher nicht "auf Vorkasse", denn nichts anderes ist die Zahlung via Paypal.
Da du dich aber im Gegensatz zu mir sicher super gut in der Wirtschaft auskennst kannst du diese gerade aufgestellten Thesen sicher belegen oder waren das Übertreibungen?

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Re: PayPal in den Lexware-Produkten

Beitragvon Jens_Berlin » So 25. Mär 2018, 14:58

Wir haben offenbar andere Lebensrealitäten... :) Ich kenne viele Vereine, die haben nicht mal ne Webseite, von PayPal mag ich da gar nicht erst anfangen. Und Vereine sind dann auch nicht der Grossteil der Nutzer:innen der Lexware Programme.
Okay, hängt sicher auch von deren Finanzierungsform ab. Ich vertrete einen Tierschutzverein und der ist in großem Maße von einem stetigen Zufluss an Einzelspenden angewiesen - so wie die allermeisten anderen Tierschutzvereine auch. Diejenigen, die in diesem Segment auf eine professionelle Öffentlilchkeitsarbeit verzichten, kommen auf Dauer auch nicht klar. Daher sind dort Website, Facebookprofil, PayPal & Co. absolute Pflichtübungen.

Vereine, Stiftungen und andere gemeinnützige Unternehmensformen sollte LexWare mal besser im Auge haben. Über 600.000 Vereine gibt es und dazu kommen nochmal weit über 100.000 andere gemeinnützige Unternehmensformen (gGmbHs, Genossenschaften und Stiftungen). Stiftungen gibt es alleine fast 20.000 - und da sind relevante Vermögen darunter, die eine ordentliche Buchführung brauchen. Meine kleine Tierschutzstiftung hat alleine einen Stiftungsstock von knapp 2M€.
Die Durchschnittsanwender:innen nutzen es (noch?) nicht in dem Umfang, als dass die Nachfrage der Integration hier gross genug ist. Ich betreue etliche Kund:innen direkt und noch mehr Kontakt habe ich vai Forum und Blog zu Nutzer:Innen. Dieses Thema kommt vor, aber es ist derzeit noch überschaubar.
These 1: Die Anzahl derer, die es bräuchten ist viel größer als LexWare meint, weil die meisten es einfach so hinnehmen, wie es ist.

These 2: Viele Buchhalter/innen sind leidensfähig und buchen gerne von Hand statt es zu automatisieren. Ich kenne eine ganze Reihe aus dieser Branche, die noch nicht einmal Bankauszüge automatisieren, weil es "ja nicht so viele Buchungen sind". Dann ist PayPal nur ein Symptom ;-)

Liebe Grüße
Jens


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