Erste Schritte Gründungs- / Notarkosten verbuchen

Hier ist Platz für Themen rund um die Lexware SaaS Lösung lexoffice.

Moderator: Steve Rückwardt

Iva
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Erste Schritte Gründungs- / Notarkosten verbuchen

Beitragvon Iva » Mo 8. Apr 2019, 22:18

Einen schönen guten Abend zusammen !

Mein Unternehmen (UG - haftungsbeschränkt) ist frisch gegründet worden und dementsprechend gilt es nun die Buchhaltung einzurichten.

Beim Einarbeiten in Lexoffice musste ich leider feststellen, dass das praktische Arbeiten mit dieser Software unglaublich weit von der Theorie entfernt ist, welche ich bis hierhin gewohnt war.

Das klassische Buchen ( Soll an Haben ) kommt in dieser Software ja garnicht vor.
Ich hoffe ich finde hier ein wenig Rat & Unterstützung was die ersten Schritte in Lexoffice angeht.

Ich möchte die Gründungskosten wie bspw. die Notarkosten und die Handelsregistereintragung verbuchen.
Dies würde in der Theorie ja, auf dem Konto "Sonstige Aufwendungen" geschehen, aufgrund des Aktivierungsverbotes der Gründungskosten.

Sprich: Sonstige Aufwendungen 6300 an Bank 1800 - 300€

Beim Versuch das Ganze zu verbuchen, konnte ich jedoch leider keinerlei Konto mit "Aufwendungen" oder sowas wie "Sonstige Aufwendungen" finden.

Rein theoretisch ginge das ja auch über ein neu erstelltes Konto, das Konto "Gründungskosten".
Das ist jedoch mit dieser Software - Lösung leider nicht möglich, da man keine neuen Konten anlegen kann.

Nun ist meine Frage : wie gilt es das ganze nun zu Verbuchen ?

Ich habe etwas gesehen das dem ganzen ziemlich Nahe kommt, das Konto "Sonstige Ausgabe".

Woher weiss ich aber, dass es sich hier um ein Aufwandskonto handelt ?
Und woher weiss ich, dass das nach den GoB verbucht wird ?

Und was hat es mit dem Begriff Sammellieferant auf sich ?
Handelt es sich bei dem Notar um einen Sammellieferanten ?


Ich bitte um Verzeihung, dass ich gleich mit mehreren Fragen hier hereinplatze, jedoch brauche ich echt ein wenig Aufklärung in dieser Angelegenheit, da der telefonische Support mich keinen Schritt weiter gebracht hat.


Grüße I.V.A. :) :)

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Re: Erste Schritte Gründungs- / Notarkosten verbuchen

Beitragvon Ecrivain » Di 9. Apr 2019, 14:25

Zu den spezifischen Buchungen in LexOffice wird dir hier in der Buchhaltung niemand etwas sagen können, das dies zwei ganz unterschiedliche Programme sind.
Aber prinzipiell: als erstes musst du die Eröffnungsbilanz buchen, erst dann geht alles andere! Die Eröffnungsbilanz ist dann auch via Elster als E-Bilanz an das Finanzamt zu melden.
Sind die Gründungskosten denn von der UG zu tragen? Das muss in der Gründungsurkunde stehen, sonst trägst du als Gesellschafter privat alle Gründungskosten. Wenn die Satzung/Gründungsurkunde die Kosten bis zur maximal qua Gesetz erlaubten Höhe vorsieht, buchst du diese als Rechts- und Beratungskosten, entweder gegen Verbindlichkeiten oder gegen das Bankkonto, je nachdem wie gezahlt wurde.
Freundliche Grüße Ecrivain

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Re: Erste Schritte Gründungs- / Notarkosten verbuchen

Beitragvon Iva » Di 9. Apr 2019, 14:41

Danke zunächst mal für die rasche Antwort !


Also die Gründungskosten sind bereits beglichen worden und wurden von der UG selbst per Banküberweisung bezahlt worden.

Die Eröffnungsbilanz wurde in Papierform an das Finanzamt eingereicht und die Steuernummer ist auch bereits erteilt worden.

Nun stellt sich die Frage, wie man in Lexoffice auf das Eröffnungsbilanzkonto bucht bzw. dieses eröffnet.

Danke im Voraus :)

Ecrivain
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Re: Erste Schritte Gründungs- / Notarkosten verbuchen

Beitragvon Ecrivain » Mi 10. Apr 2019, 13:00

Wie gesagt, diese Frage musst du im LexOffice-Forum stellen, nicht hier im Buchhalterforum! Ich kann dir sagen, wie das in der buchhaltung erfolgen muss, habe aber keine Ahnung von LexOffice. Das ist eine Welt für sich!
Freundliche Grüße Ecrivain

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Re: Erste Schritte Gründungs- / Notarkosten verbuchen

Beitragvon Steve Rückwardt » Mi 10. Apr 2019, 18:52

Hallo zusammen,

habe das Thema ins lexoffice Unterforum verschoben. :)
Beste Grüsse

Steve
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