USt-VA falsche Werte bei innergem. Erwerb zugeordnet

Hallöchen in die Runde.
Ich arbeite mit Lexware Pro und habe folgendes Problem:
Laut unserem Steuerberater (Datev) soll ich auf den Sachkonten 135,670,690,6815,6845,6495 (SKR04) Eingangsrechnungen netto buchen, „egal ob mit USt oder als i.g. Erwerb“. Da gibt es aber Fehler bei der USt-VA. In der Zeile 89 wird der Steuerbetrag ausgewiesen und in der Zeile 61 der gleiche Betrag. Ich habe z.B. in einem Monat netto 134,60€ gebucht aus verschiedenen Rechnungen und bei der Steuer nicht 19% angeklickt sondern I.g.E. 19% USt/Vst. . Das würde dann 25,57€ Steuer ergeben. Bei mir werden folgende Werte in der USt-VA angezeigt: 89: 25€/ 4,75€ und 61: 25,57€. Gibt es da einen besonderen Trick, oder muss ich für die angesprochenen Sachkonten EXTRA-Konten für i.g.Lieferung anlegen und dann die Konteneigenschaften I.g.E. 19% USt/Vst. beim Steuersatz hinterlegen?
Freue mich über sachkundige Hilfe aus der Community.
Allen einen schönen Abend

PS: Es sind Rechnungen von Amazon, netto ohne Ausweisung der Steuer UND mit dem Vermerk aus welchem Versandland die Ware kommt.

Hi,

ich habe das nicht nachgestellt, aber Du solltest prüfen, welche Steuersätze beim Konto hinterlegt sind, ob das Konto als Automatikkonto definiert ist oder nicht (sollte eher keines sein mMn) und welche Steuerkonten bei Deinem Steuersatz hinterlegt sind und in welche Position diese in der Voranmeldung zugewiesen werden.

Damit sollte sich das Problem finden/lösen lassen.

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Das sind alles keine Automatik-Konten. Steuersatz =19% und keine USt-Poitionen. Auf den Konten buche ich ja auch normale ER mit 19%. Das Konto 5210 z. B. ist ein Auto-Konto mit USt/VSt 19% i.g.E.

Ok, ich persönlich empfehle für solche Buchungsfälle eigene Konten anzulegen und nicht mit „normalen“ Steuerfällen zu mischen.

Evtl. hilft das schon etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

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Danke. Dann muss ich das mit dem Steuerberater nochmal besprechen. Da scheint ja im DATEV mehr zu gehen als in Lexware.
Schönes Wochenende

Ist eh schwierig vergleichbar, da vollkommen unterschiedliche Zielgruppen. Du kannst das auch im Lexware „mischen“ (nur nicht bei Automatikkonten), muss dann aber bei der Buchung einen Steuerfall angeben, damit es korrekt zugewiesen wird. Ich empfehle jedoch eigene Konten zu nutzen, da dann die Trennung sauberer ist und sich „Fehler“ auch leichter finden lassen.

Hallo, dieses Problem hatte ich auch im SKR03. Mein Fehler war die zugehörigen Sachkonten direkt bebucht zu haben, also die Steuern ausgerechnet und auf die Konten welche den KZ61 und KZ89 in der Umsatzsteuervoranmeldung zugeordnet sind zu buchen. Die Lösung war alle Buchungen mit Steuern aus innergemeinschaftlichem Erwerb zu stornieren und dann neu über die Konten 3425 und 3420 (SKR03) zu buchen. Lexware hat dann die Steuer-Konten automatisch bebucht und die Voranmeldung war stimmig.

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