ich mache meinen ersten Jahresabschluss selbst und habe dabei folgendes Problem.
Ich arbeite mit Buchhalter plus 2017 Version 22.03
Alle Konten sind bebucht, Abschreibungen RAP sind erledigt. Bilanz und Umsatzsteuererklärung sehen gut aus.
Wenn ich jetzt die abziehbare VSt. mit der USt. verbuche, also VSt. (1576) an USt. (1776) bleibt die Bilanz natürlich gleich, aber bei der Umsatzsteuererklärung gibt es einen utopisch hohen Wert als Nachzahlung, obwohl richtigerweise eine Erstattung sein müsste.
Mache ich hier etwas falsch?
Wenn ich die VSt. nicht mit der USt. verrechne bekomme ich in der Eröffnungsbilanz für 2017 die Werte aus der Schlussbilanz von 2016 und diese werden dann fortgeschrieben. Das führt ja dann zu immer höheren Werten.
Das ist auch logisch, da der Buchhalter im Konto 1576 nur noch den Wert Null hat! Du darfst nicht verrechnen, auch das Konto 1780 muss mit Saldo stehen bleiben im Jahresabschluss, sonst wird das mit der Umsatzsteuererklärung nichts. Beim Jahresabschluss und Wechsel in das neue Geschäftsjahr gibst du dann das Konto an, auf das die Verrechnung erfolgen soll - geht dann ganz automatisch und die Saldenvorträge der Konten 157x und 177x sind Null.