Tilgung eines Gesellschafterdarlehens

Hallo zusammen,

ich arbeite im lexoffice mit dem SKR03 und habe meiner Kapitalgesellschaft vor einigen Monaten ein Gesellschafterdarlehen gegeben.
Die Buchung dazu habe ich auf das Konto 730 (Verbindlichkeiten.gg. Gesellschaftern) durchgeführt.

Nun hat die Kapitalgesellschaft das Darlehen in einem Rutsch vollständig getilgt. Wenn ich jetzt den Bankvorgang zuordnen möchte, dann habe ich bei der Auswahl „Art der Ausgabe“ nur die Möglichkeit „Tilgung“ auszuwählen. Dies führt jedoch dazu, dass das Konto 630 (Verbindlichkeiten gg. Kreditinstituten) gebucht wird.

Ich finde einfach keine Möglichkeit wie ich das Konto 730 jetzt wieder ausgleichen kann. Es muss doch eine Möglichkeit geben, denn immerhin konnte ich es ja auch belasten. Hat jemand einen Tipp für mich?

Danke und mfg, Miles

Der lexoffice Support hat mir einen Lösungsweg gezeigt, der in meinen Akugen nicht ganz exakt ist, aber immerhin wurde das Konto 730 (Verbindlichkeiten.gg. Gesellschaftern) nun entsprechend gebucht.

Ich musste dazu keine Ausgabe erfassen, sondern einen „Einnahmenminderung“. Nur dann ist es möglich das Konto 730 (welches vom lexoffice dann als „Aufnahme Gesellschafter“ angezeigt wird - ja sehr verwirrend) zu bebuchen.

Da meine Gesellschaft das Darlehen mit den Darlehenszinsen als einen Betrag an den Gesellschafter zurück überwiesen hat, musste ich nun noch den Betrag teilen. Das führt aufgrund der vorherigen Einstellung (Einnahmenminderung) zu dem Problem, dass ich die Zinsen nicht als Ausgabe auf dem Konto „Dahlehenzinen“ verbuchen kann, sondern das Konto „Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge“ benutzen muss.

Ganz sauber ist das in meinen Augen nicht, aber wenigstens ist das 730ger Konto nun ordentlich bebucht.

Wenn lexoffice dieses Feature endlich umsetzen würde, dann wäre das alles kein Problem… ihr könnt ja gerne auch noch eure Stimme abgeben:

Grüße, Miles