Aus irgendeinem Grund sind der Rentenversicherung einer bereits ausgeschiedenen Mitarbeiterin falsche Daten übermittelt worden. Das gibt jetzt ein Problem bei der EU-Rente, die sie bereits bezieht. Allerdings finde ich nicht heraus, warum diese seltsamen Daten überhaupt übermittelt wurden, geschweige denn, wie ich eine Korrektur durchführen kann. Hat hier irgendjemand eine Idee?
Es geht nur um die Rentenversicherung der Angestellten. Sie wurde bei uns eingestellt, wir haben ihr aber 2 Wochen später wieder gekündigt. In ihrem Lohnkonto sind ca. 200€ Bruttoverdienst vermerkt, was korrekt ist. Der Rentenversicherung wurde wohl aber ein Bruttoverdienst von 1.000€ gemeldet.
Wobei mir gerade eine Idee kommt: Im Fall der Mitarbeiterin wurde sie zurerst mit der falschen Lohnsteuerklasse abgerechnet, sodass wir im Folgemonat eine Korrektur mit der korrekten Lohnsteuerklasse durchführen mussten. Kann dadurch vielleicht irgendwie ein falscher Wert bei der (nochmaligen) Abmeldung übermittelt worden sein?
Okay, jetzt habe ich das Lohnkonto noch einmal genauer unter die Lupe genommen und ja, auf der letzten Seite steht zuerst die Abmeldung mit einem gemeldeten Entgelt von 1000, dann eine Storno ebendieser und dann nochmal eine korrekte Abmeldung mit dem korrekten Entgelt. Also sieht das für mich so aus, dass im Endeffekt alles korrekt gemeldet ist und ich wüsste auch nicht, wie ich da manuell irgendetwas ändern könnte.
Also bleibt wohl nur die Meldung über SVnet? Oder kann das zu Problemen führen, wenn quasi doppelt/nachträglich noch etwas gemeldet wird?
Doch, laut Lexware wurde das alles versandt. Allerdings ist das aus irgendeinem Grund nicht richtig bei der RV der Mitarbeiterin angekommen. Die haben nur die Meldung mit den 1000 Euro vorliegen. Das Problem ist, dass die Dame eine EU-Rente bekommt, die entsprechend gekürzt wird, wenn sie zu viel verdient, was bei den 1000 Euro der Fall wäre. Nun hat sie aber deutlich weniger verdient, d.h. die Kürzung wäre ungerechtfertigt. Jetzt akzeptiert die Vesicherung aber den Lohnnachweis der Mitarbeiterin aber nicht, sondern besteht darauf, dass wir das korrekt melden. (Was ja eigentlich bereits passiert ist, aber…)