Reverse-Charge (§ 13b UStG 19%) - Entfernung aus der Bilanz nach Mitteilung an das Finanzamt

Hallo zusammen,

um die Rechnung, die wir von unserem spanischen Website Hoster bekommen haben, zu verbuchen, musste ich das Reverse-Charge-Verfahren anwenden. Das hat in Lexware gut funktioniert.

In der letzten Umsatzsteuer-Voranmeldung, die ich über Lexware erstellt und abgesendet habe, wurde dies ordnungsgemäß angegeben. Das Finanzamt hat dies also zur Kenntnis genommen.

Nun sehe ich mich allerdings dem Problem gegenübergestellt, dass die entsprechenden Konten nach wie vor bebucht sind, ich allerdings verhindern möchte, dass Lexware diese in die nächste UST-Voranmeldung einbringt.

Wie kann ich nun buchhalterisch die folgenden Konten „neutralisieren“ bzw. die Beträge entfernen? (SKR 04)

1407____Abziehbare Vorsteuer nach § 13b UStG 19 %_____37,28
3837____Umsatzsteuer nach § 13b UStG 19 %__________-37,28

Ich hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.

Beste Grüße
Hendrik

Hallo Hendrik,

selbstverständlich. Warum sollte dies auch nicht so sein? Gebucht ist gebucht und bleibt dann auch so. Dies ist schliesslich auch das Ziel und der Sinn einer Buchhaltung.

Warum sollte das Programm das tun? Die UStVA wird doch für einen Zeitraum abgegeben und wenn Du in diesem jeweiligen Zeitraum keine solchen Buchungen hast, tauchen die auch nicht in der UStVA auf.

Das Prinzip ist ja bei allen anderen Buchungen genauso. Oder missverstehe ich Dein Anliegen?

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Hallo Steve,

ja, du hast Recht. Ich hatte nur den Gedankengang, dass nach der Abgabe der UStVA eine Nachzahlung fällig wird oder eine Erstattung von Finanzamt kommt, wodurch die entsprechenden Vor- und Umsatzsteuerkonten wieder ausgeglichen werden. Das ist in dieser Angelegenheit natürlich nicht der Fall. Und das mit den unterschiedlichen Zeiträumen stimmt natürlich auch.

Vielen Dank, dass du mir da auf die Sprünge geholfen hast.

Beste Grüße
Hendrik

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