Restbeitragsschuld bei Übergabe wegen Systemwechsel

Hallo Zusammen,

ich übergebe eine Firma zum 01.01.2025 an DATEV.
Ich habe ordnungsgemäß bei Wechsel des Abrechnungssystems Grund 36 einen Hacken gesetzt, alle Meldungen an SV-Träger und BG erstellt und übermittelt. Jetzt ist logischerweise kein Monatswechsel mehr möglich.

Ich brauche aber die Restbeitrgasschuld 12/2024 für den neuen Berater.
In 2024 war der Trick: alles erledigen - Firmendatensicherung erstellen - Hacken Grund 36 raunehmen - Monatswechsel nach Januar durchführen- Restbeitragsschuld ausdrucken - Datenrücksicherung durchführen erledigt.

Das hat in 2025 nicht funktioniert, weil das Programm meine UV-Meldungen wegen Systemwechel stornieren möchte (ich habe ja den Hacken 36 wieder rausgenommen) und ich kann das nicht überspringen.
Das heißt ohne die falschen Stornierungen zuversenden, funktioniert der Monatswechsel gar nicht.

Ich merke gerade meinen Fehler: ich hätte die Datensicherung vor den Meldungen Grund 36 erstellen sollen, dann Monatswechel und dann wieder zurück zum Dezember.

Aber ganz ehrlich, das kann doch keine Lösung sein, da muss das Programm doch merken, dass da noch was fehlt: Restbeitragsschuld im Folgemonat, die Buchungsliste wird auch nicht in die BF übertragen, muss manuell erledigt werden.
Ich sitze schon seit 4 Stunden und grüble über die Problemmlösung, hätte wahrscheinlich die Restschuld schon schneller manuell ermittelt.

Habt ihr vielleicht eine Lösung?

Hallo @Kalinka,

herzlich Willkommen in unserer Community.

Was man noch machen kann, ist manuell ermitteln.

Die Differenz zwischen den SV-Werten auf dem Lohnjournal (=tatsächlich abgerechnete Werte) und denen auf der Beitragsabrechnung (=gemeldete Werte) ergibt die Beitragsschuld.

Viele Grüße
Sancho

Wir haben gerade exakt das gleiche Problem und der Supprt der uns eigentlich beim Systemwechsel begleitet meinte nur oh und hat sich seitdem nicht mehr gemeldet.

Wir haben lexware prof und konnten auch den monatswechsel nicht durchführen. Wenn ich selbst ausrechen will, die Schätzungen habe ich aber wo finde ich jetzt die tatsächliche Werte?

Anrufen bei der Krankenkasse war nicht hilfreich wären bei uns 8 Stück aber die verstehen das Problem nicht

Vielen Dank für die Antwort

Ich hatte tatsächlich Glück, ich muss nur bei einer KK die Werte selbst ausrechnen.
Du musst die tatsächlichen Bruttogehälter nehmen und jeder Kategorie ( KV, KV-Zusatz, RV, AV, PV, Insolvenz, U1 und U2) ausrechnen.
Ich drucke meistens den Beitragnachweis und schreibe daneben die neue ausgerechneten Werte (zur Hilfe kannst du dir die Beitragsabrechnung nehmen, da kann man die Prozentsätze ausrechnen, falls du sie nicht weißt).
Aber das ist jede Menge Arbeit.
Das muss auf der Programm-Ebenen gelöst werden.
Ein Tool: Restbeitragsschuld bei Systemwechsel. Und zwar nicht nur Vorträge bei Übernahme sondern auch Werte bei Übergabe.

Wenn du nicht selbst ausrechnen möchtest, bleibt nur die bereits beschriebene Lösung mit Firmensicherung.

„In 2024 war der Trick: alles erledigen - Firmendatensicherung erstellen - Hacken Grund 36 raunehmen - Monatswechsel nach Januar durchführen- Restbeitragsschuld ausdrucken - Datenrücksicherung durchführen erledigt.“

Du schickst zwar die UV-Meldungen mehrmals (Meldung 92, Storno 92 und dann wieder Meldung). Ist schwer zu beschreiben.
Du kannst mich gerne unter 02151/4115217 anrufen, versuche dir am Telefon zu erklären.

Oh mein Gott. Wir haben 70 Mitarbeiter.
Ich fühle mich etwas verarscht. Vor allem ging es nur um einen Wechsel des buchungsrahmens bei uns, wir waren bei lexware und bleiben bei lexware und der Support meinte alles kein Thema und hat den Wechsel auch begleitet. Am Ende kam dann das Problem mit den Schätzungen und jetzt erhalte ich keinen Rückruf mehr.

Ich weiß nicht, ob ihr schon viel gebucht habt.
Die letzte Sicherung ist nicht lange her (ich glaube am 07.01.2025 normalerweise vor jedem Update)
Wie gesagt, wenn man den Mandaten Rücksichern kann, bevor die Abmeldungen wegen Systemwechsel gemacht wiúrden, ist das gar kein Problem. Ansonsten geht auch, wird aber etwas storniert und wieder übermittelt.
Das finde ich nicht so schlimm wie selbst die Beitragsnachweise für 70 Mitarbeiter ausrechnen.
Ich bin morgen von 10:00-16:00 Uhr im Büro, wir können gerne telefonieren und überlegen was in deinem konkreten Fall am meinsten Sinn macht.

Falsche Antwort wieder gelöscht

Leider schon viel gebucht, weil der Wechsel sich ewig hinzog, sollte schon im Dezember übertragen werden und dann eine Fehlermeldung und ewig keine Rückmeldung vom Support. Wir mussten nacharbeiten. Außerdem hängt in dem Back Up auch unsere Muttergesellschaft drin.

Ich muss jetzt herausfinden wie genau ich das am besten ausrechne und wo genau ich im Programm die Sachen dafür finde die ich brauche. Eigentlich müssten die Krankenkassen das ja auch haben, aber von da kam keine Hilfe.

Das Problem kam ja schon öfter vor, wenn man danach sucht und einige haben es ja auch gelöst oder von Hand ausgerechnet.

Aber gemacht habe ich das noch nie, da war jetzt eher die Frage ob man irgendwo eine Beispielrechnung findet

wir haben mit einer Krankenkasse geredet, die MA meinte jetzt da sie SEPA Lastschrift haben müsste ich da gar nichts eintragen, gar keine Restschuld. Aber sicher war sie sich auch nicht. Und die Software Firma die bei uns für den SUpport von Lexware zuständig ist meldet sich einfach nicht mehr zurück…das ist echt Mist

Nein, die Kasse weiss nur das, was Du ihr meldest. Wenn sich zwischen Meldung und Monatsabschluss Änderungen ergeben, hat diese die Kasse nicht. Diese werden für gewöhnlich mit dem Monatswechsel in den Folgemonat übertragen und dort dann der nächsten Beitragsnachweisemeldung hinzugerechnet (positiv wie negativ).

Gedanke: Datensicherung erstellen von Ist-Stand, Systemwechsel in der „alten“ Firma rückgängig machen, Monatswechsel durchführen, Berichte - Ermittlung Restbeitragsschuld ausgeben/drucken und dann wieder Datensicherung von Ist-Stand einspielen.

Ich bin nicht zu 100% sicher, ob ich bei diesem Gedanken etwas übersehe, sollte aber funktional sein.

Evtl. kann @Sancho_Pancho dazu nochmal kur mitdenken, ob das passt!?

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Danke, zumindest widerspricht das total der Behauptung unseres Ansprechpartners was den Support angeht. Das ist nicht Lexware selbst sondern ein Lexware Gold Partner. Die sagen die Krankenkassen können uns das sagen. Oder behaupten es, anders würden wir nicht an die Daten rankommen. KK wissen von nichts und sagen sie könnten das nicht sehen.

Selbst ausrechnen ist quasi nicht möglich und Backup einspielen und wieder rausnehmen habe ich auch noch nie gemacht, um das zu alles zu verhindern wollte ich ja den Support des Lexware Partners bei der Umstellung und jetzt hat man doch Probleme.

Hallo @AndreasH und @Steve,

das was Steve geschrieben hat sollte funktionieren.

  1. Eine aktuelle Datensicherung erstellen.
  2. Den Haken beim Systemwechsel raus.
  3. In 01/25 wechseln und keine!!! Meldungen versenden.
  4. In 01/25 unter Berichte die Restbeitragsschuld ausdrucken.
  5. Auf die unter 1. erstellte Datensicherung zurück sichern.

Viele Grüße
Sancho

Hallo Zusammen,
den Vorschlag mit der Datensicherung habe ich ja direkt schon oben genauso beschrieben.
Diesen Weg habe ich sogar ausprobiert. Das Problem sind die Meldungen an die BG. Das Programm möchte die SV-Meldungen Grund 36 und BG-Jahresmeldungen stornieren. Den Monatswechsel ohne die SV-Meldungen zu versenden funktioniert, aber die BG-Jahresmeldungen müssen storniert werden.
Aber ich glaube das ist immer noch besser als die Restschuld manuell auszurechnen bzw. zu warten bis die DRV-BP kommt.

Hallo @Kalinka,

ok ein Denkfehler meinerseits. Das Programm macht den Monatswechsel nicht, ohne dass die BG-Stornomeldungen versendet werden. Dann habe ich keine weitere Idee.

Eine Idee wäre vielleicht noch der Lexware Support.

Viele Grüße
Sancho

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