⚠️ Reproduzierbarer Datums-Bug (±1 Tag) bei Ausgangs- UND Eingangsbelegen abhängig von lokaler Zeitzone (Kanaren WET vs. CET)

Hallo zusammen,

ich möchte auf ein Problem aufmerksam machen, das offenbar schon länger bekannt ist, bei mir aber nun eindeutig reproduzierbar aufgetreten ist.

Problem:

Datumsangaben (Rechnungsdatum, Leistungsdatum/-zeitraum) werden in lexoffice inkonsistent um ±1 Tag dargestellt, je nachdem:

  • ob man den Beleg in der Web-Oberfläche (Safari / Chrome),

  • in der iOS-App,

  • oder im PDF betrachtet.

Das betrifft nicht nur Ausgangsrechnungen, sondern auch eingehende Belege (hochgeladene Rechnungen, Belege, PDFs).

Teilweise unterscheiden sich:

  • Belegübersicht

  • Beleg-/Rechnungsdokument (PDF)

  • Bearbeitungsansicht

obwohl es sich um denselben Beleg handelt.


Reproduzierbarkeit / Ursache (Vermutung, aber sehr eindeutig)

Ich arbeite aktuell von den Kanarischen Inseln (Las Palmas de Gran Canaria) aus.

Wichtig dabei:

  • Kanaren: WET (UTC+0)

  • Deutsches Festland: CET (UTC+1)

Nach mehreren Tests ist klar:

:right_arrow: Lexoffice scheint buchhaltungsrelevante Datumsfelder an die lokale Client-Zeitzone (Browser / Betriebssystem) zu koppeln.

Konkret:

  • Bei lokaler Zeitzone Kanaren (WET):

    • Datumsangaben in Belegübersicht, Bearbeitung und PDF weichen voneinander ab

    • Abweichung meist ±1 Tag

  • Sobald ich die System-Zeitzone manuell auf Deutschland (CET) stelle:

    • stimmen Belegübersicht, Bearbeitung und PDF sofort wieder überein

Das Verhalten tritt:

  • in Safari

  • in Chrome

  • in der iOS-App

    auf

    → daher sehr wahrscheinlich kein Browser-Cache-Problem, sondern ein Zusammenspiel aus Client-Zeit / Server-Zeit / UTC-Handling.


Einschätzung

Meiner Vermutung nach werden Datumswerte intern als DateTime / Timestamp verarbeitet und beim Rendern (UI / PDF) mit der lokalen Zeitzone interpretiert, statt als zeitzonenneutrales Datum (DATE ohne TIME).

Für normale Web-Anwendungen mag das unkritisch sein –

für buchhaltungsrelevante Belege (Ein- und Ausgangsrechnungen, Leistungszeiträume) ist das jedoch problematisch, da:

  • Rechnungsdaten rechtlich eindeutig sein müssen

  • Nutzer im Ausland (z. B. Kanaren, Portugal, UK) faktisch falsche Datumsanzeigen sehen

  • Verunsicherung entsteht, ob Belege korrekt verbucht sind

In meinem Fall konnte ich das Problem vollständig umgehen, indem ich für die Buchhaltung dauerhaft die Zeitzone Deutschland (CET) gesetzt habe – das ist jedoch eher ein Workaround als eine echte Lösung.


Hinweis

Ich habe gesehen, dass es ähnliche Berichte seit 2022 im Forum gibt.

Vielleicht hilft diese konkrete Reproduzierbarkeit (Kanaren WET ↔ Festland CET, Ein- und Ausgangsbelege), das Thema technisch klar einzugrenzen.

Viele Grüße

Hi,

danke für die ausführliche Schilderung. Leider kann ich von hier aus daran nichts ändern. Es gibt hier

bereits einen Eintrag in der „Ideensammlung“. Seit 2022 leider ohne wirklich es Feedback. :frowning: