das ist bestimmt die einfachste Fragen von allen (bzw. so offensichtlich, dass man dazu irgendwie nichts brauchbares findet), aber ich bin absoluter Lexware-Neuling.
Ich muss die Lohnsteueranmeldung versenden, kann aber die Daten dazu noch nicht korrigieren. Aber mir wurde gesagt, dass ich trotzdem eine geschätzte Anmeldung versenden und die Daten später korrigieren muss.
Also gehe ich z.B. auf Datenversand und Protokollabholung/Lohnsteuer-Anmeldung versenden und dann popt ein Fenster auf, wo mich Lexware fragt, ob ich meine fehlerhaften bzw. unplausiblen Daten korrigieren möchte. Da kann ich ja nur „nein“ sagen, weil ich im Moment noch nichts korrigieren kann. Allerdings passiert dann absolut gar nichts. Sendet Lexware die Anmeldung dann trotzdem und ich muss sie später irgendwo abholen? Oder funktioniert da irgendwas nicht richtig?
Danke schonmal für die Hilfe! Und sorry für diese vielleicht dumme Frage…
Ich verstehe deine Vorgehensweise nicht ganz!? Wieso machst du Korrekturen, hast du den Vormonat korrigiert, dann gibt es auch eine korrigierte Lohnsteueranmeldung, die zusammen mit der aus dem laufenden Monat versandt werden muß.
Oder meinst du die Beitragsnachweise da gibt es eine „Schätzung“?
Das irritiert mich. Mir scheint, dass bei den MitarbeiterInnen irgendwo ein Problem vorliegt. Wenn Du auf der Startseite des Programms unten links schaust, steht dort beim Lexware Scout unter Problem etwas? Wenn ja, was?
Mir wurde das von meinem Vorgänger (den ich nicht mehr fragen kann…) so erklärt:
Unser Löhne sind auf Stundenbasis und wir müssen diese bis spätestens zum 15. jedes Monats erfassen, damit sie bis dahin überwiesen werden können. Die Lohnsteueranmeldung ist aber bis zum 10. jedes Monats fällig. Um die deadline nicht zu verpassen, müssen wir also quasi eine geschätzte Lohnsteueranmledung verschicken, bei der Daten aus dem Vormonat als Grundlage genommen werden. Für diesen Monat sind die Löhne und Fehlzeiten aber in Lexware noch fehlerhaft (das sind auch die Fehler, die mir angezeigt werden), weil eben noch nichts erfasst ist. Und die Vorgehensweise wie ich sie beschrieben habe, hat er mir auch so erklärt. Nur, dass ich das Gefühl habe, dass da nix verschickt wurde bzw. verschickt werden konnte; auch keine geschätzte Lohnsteuer. Und wenn wir dann die Löhne zum 15. erfasst haben, muss nochmal eine korrigierte Version der Lohnsteueranmeldung verschickt werden.
(Die Beitragsnachweise meine ich aber tatsächlich nicht, es geht schon um die Lohnsteuer. )
mir scheint, daß da dein Vorgänger etwas verwechselt hat.
Ob ihr vertragliche Regelungen habt, daß die Mitarbeiter ihr Geld zum 15. des Monats überwiesen bekommen, das ist eine Sache.
Nichts desto weniger ist der Anmeldungszeitraum der Lohnsteuer der komplette Monat.
Und der ist bis zum 10. des Folgemonats anzumelden.
Bei der Sozialversicherung ist das durch die Vorfälligkeit der Beiträge immer eine Schätzung.
Bei der Lohnsteuer allerdings nie. Denn die wird immer erst nach Ablauf des Monats angemeldet.
Und da braucht man ( da der Monat ja vergangen ist ) nichts mehr zu schätzen.
genau so, wie es Marcus schreibst ist es korrekt! Es gibt keine korrigierten Lohnsteueranmeldungen, es sei denn du veränderst nachträglich die Vormonate.
Aber seid ihr wirklich sicher, dass es da keine anderen Möglichkeiten gibt? Ich habe in den Ordner geschaut, in dem wir die ganzen Übertragungsprotokolle haben. Da gibt es ein Übertragungsprotokoll, das am Anfang des Monats gesendet wurde. Für das von z.B. September ist der Anmeldungszeitraum August 2016. Dann, nachdem die Abrechnung um den 15. fertig war, gab es noch ein Übertragungsprotokoll, auf dem unter dem Anmeldungszeitraum (immer noch August 2016) „Berichtigte Anmeldung“ steht. Das heißt ja, dass ich jetzt das Übertragungsprotokoll für den Anmeldungszeitraum September 2016 kriegen müsste und dann eben, nachdem ich fertig bin, die „Berichtigte Anmeldung“. Aber dieses erste Übertragungsprotokoll bekomme ich eben nicht. Zumindest nicht auf dem Weg, wie mir das erklärt wurde.
Hallo Lina,
eine berichtige Anmeldung ist eine Korrektur aus dem Vormonat.
Die entsteht dann, wenn du z.B. im Abrechnungsmonat August stehst und über den Korrekturmodus den Juli änderst. Dann muß ja auch die Lohnsteueranmeldung geändert werden und die wird dann im August als berichtige Anmeldung mit aufgeführt.
Nur, was ich nicht verstehe ist, warum das anscheinend bei meinem Vorgänger geklappt hat? Ich glaube, ich habe mich da vorhin auch bei einer Sache zu undeutlich ausgedrückt, bzw. war ich selber verwirrt:
Ich stehe jetzt im Abrechnungsmonat September 2016 (obwohl ja laut Kalender schon Oktober ist ) und will eben die Lohnsteueranmeldung für September (vor Erhebung der genauen Lohndaten) abschicken. Und dann „korrigiere“ ich ja in der nächsten Woche meine Daten, indem ich sie überhaupt erst erhebe. Und schicke dann eben die berichtigte Anmeldung los, weil ich ja meine Daten geändert habe (während ich immer noch im September bin und ja auch für September geändert habe/ändern will). So steht das zumindest in all den Anweisungen meines Vorgängers, die ich bekommen habe und das sagen ja auch die Übertragungsprotokolle so…
dann solltest du die Reihenfolge deines Arbeitsablaufs gegenüber der deines Vorgängers umstellen.
Da der September nun abgeschlossen ist, musst du die Septemberdaten nicht nächste Woche, sondern jetzt einpflegen.
Danach versendest du die LSt-Anmeldung für September.
Und alles ist gut und korrekt. Ganz ohne jede berichtigte Anmeldung.
Es wundert mich ohnehin, daß da nicht schon mal ein Lohnsteuerprüfer vor der Tür gestanden hat, wenn es da jeden Monat
berichtigte Lohnsteueranmeldungen gibt.
Ab und an muss mal etwas berichtigt werden. Das ist normal.
Aber jeden Monat???
das läuft hier wohl schon seit Jahren so und da gab es nie Probleme. Deswegen wundert es mich eher, dass das jetzt nicht klappt, wo es doch anscheinend sonst nie ein Problem war. Leider ist der 10. als deadline immer unheimlich knapp; die extra 5 Tage braucht man hier schon, um die ganzen Daten überhaupt einpflegen zu können. Und wie gesagt, vorher hat das ja offensichtlich auch ohne Probleme jeglicher Art funktioniert.
ich will mich nicht in eure Abläufe einmischen.
Wenn das schon immer so gelaufen ist…
Es ist jedenfalls - naja - ungewöhnlich.
Ich kenne das so, daß man in einem Fall wie deinem immer die Tarifstunden des Monats abrechnet und dann die
aktuellen Stunden im nächsten Monat in aller Ruhe einpflegt.
Denn der Lohnsteuertermin ist ja für alle Firmen gleich.
Und ich kenne eigentlich keine Firma, die die LSt „schätzt“.
entschuldige für die späte Antwort. Ich hätte schwören können, dass ich Dir geantwortet habe.
Danke nochmal für die ganze Hilfe!
Es hat sich mittlerweile herausgestellt, dass das genau das ist, was wir machen. Nur hat mein Vorgänger das in seinen ganzen Listen eben anders formuliert.
Und so hat dann auch alles geklappt.