Lexoffixe Versandkoste Kleinunternehmer

Ich habe erst seid kurzem einen Onlineversand als Kleinunternehmer angemeldet. Ich erstelle Rechnungen in meinem Prestashop automatisch und ziehe diese als Rechnungen als PDF in Lexoffice als Beleg hinein. Da ich Pysische Ware verkaufe werden beinhalten die Rechnung auch Versandkosten.
Nur wie verbuche ich diese?

Nehme ich den Betrag der ganze Rechnung als „Warenverkäufe“ oder als „Einnahme als Kleinunternehmer“ (Ich weiss auch nicht welche Kategorie ich hier Buchungstechnisch nehmen soll!?)?
Falls ja, wie werden den dann die Versandkosten verrechnet

oder

muss ich die Positionen in dem Beleg splitten? Auch hier weiss ich nicht, wie ich die Versandkosten buchen soll. Die sind ja immerhin Gewinnschmälernd.

Hallo

Solche eine Frage kann dir ein Steuerberater rechtssicher beantworten oder du machst es wie du es für richtig hälst in der Hoffnung, dass es dann korrekt ist. :slight_smile:

Ich bin kein Steuerberater und kann dir auch nicht sagen, ob es richtig wäre, aber ich würde wahrscheinlich so machen. Die Rechnung würde ich komplett als Einnahme und Warenverkauf buchen. Und dann hast du doch bestimmt ein Beleg für die Versandkosten, zumindest wenn ich etwas verschicke, dann kaufe ich Porto, ob bei der Post oder bei deinem Versandunternehmen. Diese Rechnung ist dann die Ausgabe, die du dann verbuchst. Die hast du dann entweder privat, bar oder wie auch immer bezahlt und hast dafür wahrscheinlich auch einen Zahlungsausgang.

Gruss

Hallo Snippy,

herzlich Willkommen in der Community. :slight_smile:

Nö, sind sie nicht, denn es ist ja ein Erlös. Wie sollte der denn gewinnschmälernd sein. Gewinnschmälernd ist maximal der Aufwand für die Versandkosten, welches dann jedoch nichts mit Deiner Verkaufsrechnung zu tun hat.

Du solltest Dich tatsächlich in einem Steuerbüro beraten lassen. Grundlegend wirst Du es Dir aber vermutlich aussuchen können, ob Du die Erlöse aus den Versandkosten der Erlös für den Verkauf zuordnest oder separat verbuchst.

Grundlegend habe ich einen Steuerberaterin, meine Schwester, die im Moment mir aber nicht zur Seite steht, da Sie in Urlaub ist. Im Prinzip dachte ich, dass solch ein Forum mir da kurzfristig helfen könnte.
Scheint aber nicht ganz so!

Trotzdem Danke für die Info mit der Einstufung der Versandkosten. Hätte man auch selbst drauf kommen können.

Das ist halt so in Deutschland, dass eine rechtsichere Aussage nur bestimmte Berufsgruppen machen können. Hier im Forum sind meistens genau wie du einfache Anwender, die ggf nach bestem Wissen und Gewissen handeln :slight_smile:

Du hast doch Tipps bekommen, wie man es machen könnte. Oder fehlen die noch welche Informationen?
Ich denke wichtig ist, dass man es dann auch konsequent durchzieht und nicht mal so mal so.

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Du hast doch passendes Feedback bekommen. Steuerrechtlich verbindlich darf Dir hier niemand Auskunft geben.

Du hast geschrieben, als Kleinunternehmen angemeldet. Das ist steuerlich erst mal unbeachtlich.

Wenn du damit meinst, dass du die umsatzsteuerliche Kleinunternehmerregelung gewählt hast, solltest du beachten, dass eine Verbuchung auf Warenkäufe ggf dazu führt, dass aus deinen Rechnungen die Umsatzsteuer rausgerechnet wird, was für unsatzsteuerliche Kleinunternehmer nicht zulässig ist.

Die Verbuchung auf dem Konto Erlöse umsatzsteuerlicher Kleinunternehmer führt zudem dazu, dass das in der Einnahmen - Überachussrechnung, die du beim Finanzamt einreichen musst, korrekt ausgewiesen wird.

Auch die Erlöse aus den Versandkosten sind grundsätzlich Einnahmen. Die kannst du (wenn Lexoffice das aufteilen kann) auch getrennt verbuchen, dazu müsstest ein weiteres Konto anlegen. Zwingend ist das aber nicht.

Den Rest erklärt dir dann der Steuerberater :innocent: