Lexoffice: MwSt Erstattung schweizer Privatkunden

Bitte um Hilfe:
Ich habe regelmäßig schweizer Kunden, die Ware kaufen, bar oder EC bezahlen, diese ausführen und mir die gestempelte Ausfuhrbestätigung zusenden. Ich überweise den MwSt Betrag auf deren Konto.
Für den Verkauf gibt es besonders bei bar Bezahlung keine separate Buchung. Ich habe nur die Belastung der erstatteten MwSt. auf dem Bankkonto.
Wie buche ich das jetzt korrekt?
Praktisch lief das bei meiner früher verwendeten Software so::

  1. Einnahme-Minderung z.B. 119 EUR
  2. Einnahme netto z.B. 100 EUR (umsatzsteuerfreier Verkauf)
    Ich habe aber eine Belastungsbuchung vom Bankkonto über -19 EUR, was mache ich damit?? Einfach ungebucht lassen? Löschen?
    Wie mache ich das in Lexoffice? Eine schritt-für-Schritt Anleitung wäre hilfreich.
    Vielen dank schon jetzt!

Hallo DDirk,

herzlich Willkommen in der Community. :slight_smile:

Na das ist doch die Different aus den beiden anderen Buchungen. Steuerrechtlich kann (und darf) ich die Frage nicht beantworten, aber am Ende sind die 19 EUR doch der finale Ausgleich zu den anderen beiden Buchungen. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass diese nicht korrekt gebucht werden können. Dann müsste es zum Jahresabschluss durch Dein Steuerbüro korrekt verbucht werden.

Vielen Dank, aber mit der „finalen Buchung“ bin ich nicht einig. Durch die gebuchte Einnnahmen-Minderung brutto und neue Einnahmenbuchung netto ist der Fall doch in der Summe ausgeglichen: Ich habe 19 Euro weniger Umsatzsteuer in den Buchungen. Bleibt die Belastung auf dem Konto durch die Rücküberweisung der 19 Euro. Im Prinzip könnte man diese löschen oder in irgendeiner form auf „unwirksam“ stellen… Ich frage mich, warum es nicht möglich ist, ein Konto "umsatzsteiererstattungen " anzulegen. Das fehlt -wie so viele andere Konten auch in Lexoffice - im Kontenplan.

Sorry, evtl. habe ich Dein Anliegen falsch verstanden. Aber wenn alle Buchungen ausgeglichen wären, hättest Du doch keine 19 EUR ungebucht „übrig“.

Weil es lexoffice derzeit leider nicht zulässt, eigene Konten anzulegen. Konzeptionell ist es für Nutzer:innen ausgelegt, die sich wenig bis gar nicht buchhalterischen Fragen befassen wollen.

Evtl. stellst Du Deine Buchungen nochmal etwas konkreter dar, also wohin Du einzelnen Positionen gebucht hast. Dann ist es evtl. verständlicher.

Danke fürs drum kümmern!
Weil ich fertig werden musste, habe ich wie folgt gebucht:
Im Kontoauszug habe ich eine Belastung von 19 Euro, die ich dem Kunden erstattet habe.
Da die ursprüngliche Einnahme nicht auf einer separaten Rechnung beruht, sondern bar in einem größeren gebuchten Gesamtbetrag enthalten ist, konnte ich keine Ursprungsrechnung ändern.

Habe nun eine Einnahme-Minderung 119 gebucht und
eine neue Einnahme 100 Euro netto.

Jetzt habe ich aber immer noch einen ungebuchten Posten im Kontoauszug über die erstatteten 19 Euro. Ungebucht lassen, löschen geht ja auch nicht. Durchlaufender Posten?

Was den Leistungsumfang von Lexoffice betrifft, bin ich tatsächlich auch hinsichtlich der Kontenauswahll mehr als enttäuscht. Warum lassen die nicht das individuelle Ergänzen von Konten zu? Wer keine Ahnung hat, kann es ja lassen, aber wer etwas mehr Durchblick hat, für den sollte es dann von mir aus einen erweiterten Modus geben. So ist diese Software Kinderkram, über den ich mich auch in anderen Punkten seit Januar (erstmaliger Einsatz) nur ärgere, es einzusetzen. Leider läuft Lexware nicht auf Mac.
Und zum Jahresende den Steuerberater mit diversen Umbuchungen zu belasten kann ja auch nicht der sinn der Sache sein.

Ist gewachsenes „Thema“ und ändert sich irgendwann vielleicht auch mal. Wie gesagt, eher konzeptionelle Ausrichtung.

Nicht direkt, aber kannste via Virtualisierung dennoch umsetzen.

Die 19 EUR sind doch dann vom offenen Posten noch offen, oder nicht?

So ist es, diesen Posten habe ich nicht gebucht. Ausbuchen wäre das sinnvollste, aber wie?

Final kann ich das nicht beantworten, also was die Zielkategorie betrifft. Ggf. reicht es vielleicht schon aus über 1360 (Transit) auszubuchen. Wo es steuerrechtlich hingehört, müsstest Du mit Deinem Steuerbüro besprechen und dann die passende Kategorie suchen.

Danke! An 1360 hatte ich auch schon gedacht., weil es da „unwirksam“ bleibt.