Kassenbuch Zwischenversion

Erstmal ein Hallo an Alle!

Habe mich angemeldet da wir ein bekanntes Problem haben:
Der Kassenbuch-Datentransfer von Version zu Version.

Wir setzen KB 2011, 2015, 2018, 2021 und 2023 an unterschiedlichen Standorten ein. Auf Aktualität wurde bisher aus praxisnahen Gründen nie geachtet, was die Fragmentierung der Softwarelandschaft ausgelöst hat. Nun wollen wir alle alten Versionen glattziehen auf 2024. Das Problem ist wie immer die Datensicherung von 2018 auf 2022, die ja aufgrund der „älter als 2 Jahre“ Versionsfehlermeldung entsteht. Konkret: Uns fehlt die Setup Version 2020.

Von Lexware Altversion zu aktueller Version wechseln | lex-blog.de habe ich gelesen. Da wir als Kunden es nicht wirklich einsehen für jeden unserer Standorte (eigene Firmen) mit den zig Lizenzen und Rechnern jeweils eine eigene Konvertierung zu beauftragen werden wir wohl „2020“ notfalls nur wegen der Setup-Datei kaufen müssen. Da wir aber mitunter die alten Pre-2017-Lizenzen erworben haben, und zu diesen weiterhin die beim Kauf abgeschlossenen alten AGBs gelten gelten (also keine Updatenotwendigkeit existiert) und wir nur die Setup Datei zu 2020 benötigen, wollte ich fragen ob ein verständnisvoller Nutzer uns diese zur Verfügung stellen kann.

Vorab ein Disclaimer zu meiner Anfrage:
(Da lt. Forumsregeln die Rechte zur Nutzung der Lizenz ja vorhanden sind, konterkariert, meiner Ansicht nach, meine Anfrage auch keine Forenregeln, Urheberrecht etc.)

5. Bilder / Dateien / Urheberrecht

5.1. Bei Nutzung von Bildern, Dateien etc. stellt das Mitglied, welches diese Dateien einstellt, sicher, dass die entsprechenden Rechte für die Nutzung vorhanden sind.

Vielen Dank für eure Hilfe.

Hi und herzlich Willkommen in der Community. :slight_smile:

Ihr habt auch eine Lizenz für die v2020? Denn nur die Installationsdateien nutzen wenig ohne Lizenz/Seriennummer zur Installation.

Diese Aussage verstehe ich nicht so wirklich. Es reicht doch eine Lizenz, über welche Ihr dann die Daten konvertiert. Sprich 1x die Lizenz, installiert auf einem PC an Standard X, alle relevanten Datensicherungen an diesen einen PC transferieren und dann die fertigen Daten wieder zurück an den ursprünglichen Standort.

Wenn Ihr das nicht selbst machen könnt oder wollte, kann man das natürlich auch extern beauftragen. Da bleibt es dann aber nicht aus, wenn diese Dienstleistung bezahlt werden soll. :slight_smile:

Die Setup-Datei selbst kann ich Dir bereitstellen, wenn Du eine passende Lizenz hast, bist Du ready to go. Bitte Anfrage über unseren Direktsupport. Aufwand wird berechnet, geschätzter Aufwand liegt zwischen 0,25-0,50 Std.

Übrigens: für lex-forum Plus-Mitglieder ist unser Direktsupport 1x pro Jahr, für VIP-Mitglieder sogar 1x monatlich, kostenfrei! Nur einer von vielen Vorteilen.

Unnötig. Da geht es um Dateien, Bilder und Texte die im Forum publiziert werden. :slight_smile:
Lizenzen der Programme dürftest Du hier so oder so nicht public einstellen. :slight_smile:

Hei Steve,

nein, eine Lizenz für 2020 haben wir nicht. Die müssten wir ja kaufen. Was wir haben sind die Vorgängerversionen und je Standort eine 2024. Und mehr Lizenzen werden wir auch nicht kaufen, weil man erwarten kann dass die Daten in der alten wie auch in der neuen Version ohne Probleme funktionieren. Schon allein die GoDB Richtlinien erfordern, dass einmal digital abgespeicherte Rechnungsdaten immer lesbar sind. Aber ich hab grad selbst gecheckt, dass mein Lösungsweg nicht geht. Ich dachte 2018 ff. einfach über 3 Jahre alte Vorgängerversionen ohne Lizenzschlüsselabfrage drüberinstallieren zu können, was aber nicht geht.

Dann hab ich den ANSI-Export probiert. Funktioniert nicht bei abgeschlossenen Buchungsjahren. Der DATEV-Export ist fast immer ausgegraut. Warum auch immer.

Lösungsbeispiel:
Stattdessen hab ich die Daten aus ProgramData der alten Versionen (z.B. 2015) einfach in den ProgramData Ordner der neuen Versionen (z.B. 2018er) reinkopiert aber dabei die verschlüsselte fairuse.xml der neuen 2018er nicht überschrieben. Wenn man das an einem PC macht muss man halt entweder die Vor-Version immer deinstallieren um die neue installieren zu können (Lexware Ordner im ProgrammData Ordner nicht vergessen zu löschen, da die Datenbank etc. trotz gewünschter Deinstallation nicht mitgelöscht wird (warum?!) und dann die Versionsfehlermeldung beim installieren der neuen Version kommt) oder ne virtuelle Instanzen aufsetzen. Konnte damit die vorher per Copy/Paste gesicherten Daten aus einer 2015er in einer 2018er ff. Version öffnen.
Ergebnis: Ich kann nun die Daten der 2015er in der 2023er Version ohne einen einzigen Zwischenschritt oder den Kauf/Installation der 2020er Lizenz öffnen. Hab bisher keine Datenkonsistenzprobleme gefunden. Also offensichtlich ist hier einfach eine Pseudobarriere eingeführt worden um die kostenpflichtige Datenmigration zu rechtfertigen.

Beweis:

Hab aber noch ein Problem: Die 2024er Version haben wir auf Amazon gekauft. Der Lizenzschlüssel geht nur mit der Setup-Datei dieses Kaufs oder irgend einer 2023er Version. Die 2024er Version die man direkt bei der Lexware-Seite runterladen kann, lässt sich nicht mit dem Lizenzschlüssel von Amazon aktivieren… Muss mal den Händler auf Echtheit prüfen, dachte aber dass es Lexware war.

Ganz ehrlich, die Copy/Paste Sache und die Key-Problematik sind Dinge die nicht nötig sind und locker im Zuge effizienter kundenfreundlicher digitaler automatischer Lösungen (ohne externe Beauftragung einer Datenmigration) allen Kunden die Arbeit erleichtern könnten. Aber das will Lexware ja offenbar nicht.

Wenn du mehr zum Thema „Standort“ wissen willst: Wir sind eine Gruppe und die „Standorte“ sind alle einzelne juristische Personen die wiederum keine Daten untereinander tauschen dürfen. Das geht soweit, dass jeder Standort eine eigene IT Abteilung hat mit jeweils eigenen On-Premise-Lösungen. Hintergrund ist Beratung, Bestandsverwaltung etc. und damit verbundene NDAs mit den jeweiligen Mandanten dieser juristischen Personen. Diese Mandanten stehen teilweise wiederum zueinander in Konkurrenz.

Fiktives Beispiel: VW will nicht, dass ein Beraterteam/Standort, dass an einem BMW-Projekt arbeitet Daten zu VW abspeichert/verarbeitet. Die Daten könnten bewusst oder unbewusst weitergegeben werden. Ein simpler Abendessenbewirtungsbeleg reicht da aus. Bedeutet: Ich kann nicht Daten von allen Standorten zentral an einem Computer verarbeiten. sondern müsste jeder Firma extra eine Lizenz kaufen, nur für die Datenmigration, die ja offensichtlich nicht nötig ist…

Hm, diese Erwartungshaltung kann ich nicht so ganz nachvollziehen.

Joah, ist ja auch gegeben, wenn Du die Daten in v2018 erstellt hast, kannst Du sie in v2018 auch weiterhin einsehen.

Hängt an den Lizenzbedingungen. Ab v2017 ist das ein Menüpunkt, der abhängig von der Nutzungsdauer der Lizenz ist. Ist diese abgelaufen funktioniert dieser Exportweg nicht mehr. Ausgegraut dürfte er aber nicht sein, sondern eher eine Meldung bringen, wenn man ihn nutzen möchte.

Glückwunsch. Ist aber kein Standardablauf und ich kann versichern, dass das auch nicht immer funktionieren wird. Dafür hatte ich schon zu viele Beispiele, wo das nicht geklappt hat.

Dann hast Du keine v2024 gekauft, sondern eine v2023. Wenn die Nutzungsdauer jahresübergreifend ist, kommt im Infocenter ein Eintrag mit dem Hinweis auf die neue Jahresversion. Dort gibt es dann im Regelfall einen Downloadlink und einen Lizenz und eigentlich auch die Option, die neue v2024 direkt zu installieren.

Wenn da nichts zu finden ist, bitte die Lexware Hotline kontaktieren. Lizenz der v2023 und ggf. auch den Kaufnachweis bereithalten.

Du hattest in Deinem Beispiel Glück. Das kassenbuch ist auch ein recht einfaches Produkt. Bei anderen Programmen ist das Thema komplexer und da es hier z.B. viel mehr Daten gibt und auch verschiedene Programmodule mit hineinspielen.

Hier Daten von vor 5 oder 10 Jahren (oftmals sogar noch ältere) mal eben in eine aktuelle Programmversion zu bekommen, ist nicht so trivial wie man evtl. denkt. In den vielen Jahren gab es sowohl technisch wie auch gesetzlich einige Änderungen, welche in die Programme integriert wurden. Da soll schon sichergestellt sein, dass Daten hier sauber und ohne Probleme übernommen werden. Da ist eine schrittweise Strategie schon ratsam.

Ich mache mir bei solchen Datenkonvertierungen ja nicht teilweise stundenlange Arbeit, wenn man mal eben mit Copy & Paste in 3 Min erledigt wäre.

Aber schön, dass Du für Dich nun einen Weg gefunden hast und alles zu passen scheint. :slight_smile:

In den vielen Jahren gab es sowohl technisch wie auch gesetzlich einige Änderungen, welche in die Programme integriert wurden.

Das ist der Grund warum man gezwungen ist je nach Rahmenbedingungen die Programme aktuell zu halten. Wenn aber ein gänzlich neues Programm nötig ist, welches den neueren gesetzlichen Bedingungen folgt, dass aber die Daten aus einer alten Version (und wir reden eben nicht über Jahrzehnte sondern über künstlich festgesetzt 2 Jahre beim Kassenbuch) nicht übernehmen kann, dann werden die jeweils aktuellen GoDB Richtlinien keineswegs eingehalten. Deswegen ist dieses „Zwischenversions-“ Thema ja überhaupt so irritierend. Im Steuerrecht ändern sich die Gesetze jährlich. Das obige Argument macht so gesehen keinen Sinn. Denn es geht hier nicht um die Aktualität von gesetzlichen Rahmenbedingungen in der Buchhaltung einer Firma, sondern um die von Lexware künstlich festgelegte Grenze bis wann ein Programm künstlicher Obsoleszenz weichen muss.

Und wir reden hier auch nicht von anderen komplexeren Programmen, sondern vom Kassenbuch.

Glückwunsch. Ist aber kein Standardablauf und ich kann versichern, dass das auch nicht immer funktionieren wird. Dafür hatte ich schon zu viele Beispiele, wo das nicht geklappt hat.

Deshalb wird diese Lösung gar nicht erst angeboten?

Da soll schon sichergestellt sein, dass Daten hier sauber und ohne Probleme übernommen werden. Da ist eine schrittweise Strategie schon ratsam. Ich mache mir bei solchen Datenkonvertierungen ja nicht teilweise stundenlange Arbeit, wenn man mal eben mit Copy & Paste in 3 Min erledigt wäre.

Wenn man damit Geld verdienen will und aus jeder Mücke einen Elefanten machen möchte, klar. Denn offensichtlich geht es. Und bisher sind alle kopierten Daten wie die Ausgangsdaten.

Den Vorschlag mit der gekauften Version gehe ich nach. Nutzungsdauer geht bis 7.2025. Beim Kauf der 2024er sind wir wohl veräppelt worden. Die Nutzungsdauer bis 2025 bedeutet ja nicht dass wir auch das Update für 2025 erhalten werden, oder?

Was mir übrigens zeigt, dass es nicht um Kundenorientierung geht, ist, dass so simple Abfragen bei der Deinstallation der Software, z.B. ob die Datenbank mit-gelöscht werden soll oder nicht, nicht existiert. Wie viel Aufwand, wenn nicht weniger als eine einzige Datenmigration, würde es kosten sowas einzubauen? Solche Reste müllen Server nur unnötig voll und zeigt dass es eher wenige statt „einige technische … Änderungen“ in das Kassenbuch geschafft haben. Was uns wieder auf den Eingangspost bringt: Eine simple Lösung für ein simples Programm. Mehr wollte ich nicht :wink: Danke!

Ich bin mir nicht sicher, wie genau ich das nun verstehen darf. Ein Finanzprogramm was betriebsrelevante Dinge verarbeitet, sollte aus meiner Sicht schon aus Eigeninteresse aktuell gehalten werden. Seit der Lizenzänderung 2017 geht das ja auch nicht mehr anders.

Diesen Zusammenhang verstehe ich nicht. Du hast Dich entschlossen, in v2018 Dein Kassenbuch zu führen. Soweit ok. Dann möchtest Du nach 6 Jahren diese Daten in eine aktuelle Version übernehmen. Dass dies nicht ohne Weiteres geht hat doch mit GoBD nix zu tun. Die 2 Jahre sind eine allgemeine Orientierung, bei manchen Programmen sind es auch mal 3 oder 4 Jahre. Die Übernahme ist an sich ja möglich, es braucht eben die Zwischenschritte, da sichergestellt werden soll, dass alle Daten vernünftig und korrekt übernommen werden und alles funktioniert.
Technische Grundlagen ändern sich etc. Da ist es nicht unüblich, dass Software bei Updates Zwischenschritte benötigt, wenn viele Jahre überbrückt werden sollen. Zumindest ist das meine Erfahrung und auch mein Verständnis.

Also erstens hatte ich technische und gesetzliche Gründe aufgeführt und zweitens ist diese Aussage von Dir ja ein guter Grund, warum man solche Programme eben regelmässig aktualisieren sollte. Was das mit dem Prozess des mehrere Jahre überbrückenden Konvertierungsthemas zu tun hat, kann ich nicht nachvollziehen.

Wenn es keine grundlegend als immer zielführend geltend gängige Lösung zu sehen ist, würde ich das auch nicht so kommunizieren und anbieten.

Wenn ich damit Geld verdienen will (was ich tue), und es immer so einfach ginge, wie Du es darstellst, dann würde ich das ja für mich machen und dennoch viel abrechnen. Tut es aber eben nicht. Ich verbringe teilweise 1, 2 oder 3 Stunden damit, die Altdaten von Kund:innen auf eine aktuelle Version zu bringen. Warum sollte ich mir denn diese Mühe für mich machen, wenn ich es einfacher und schneller haben könnte?

Ich verstehe Deine Argumente bis zu einem gewissen Punkt, im Gesamtkonstrukt kann ich die Schlussfolgerungen daraus aber nicht verstehen. Ich denke aber, es führt zu keinen sinnvollen Ergebnis, wenn wir das hier weiter diskutieren. Du hast für Dich eine Lösung, das freut mich und damit denke, belassen wir es an dieser Stelle.

Ich vermute, Ihr habt keine v2024 gekauft sondern eine v2023 mit der Option innerhalb der Nutzungsdauer die v2024 dazuzubekommen. Wie das normalerweise funktioniert hatte ich erläutert. Was zu tun ist, wenn es nicht so funktioniert, auch.

Ob die Anzeige des Zeitraums so korrekt ist, kann ich von hier aus nicht beurteilen. Eine v2023 als 365er Version müsste bis spätestens Ende Januar 2024 aktiviert worden sein, um überhaupt nutzbar zu sein. Dann wäre das Ende der Nutzungsdauer Januar 2025. Details kann hier aber die Lexware Hotline prüfen, wann diese Lizenz erstmalig aktiviert wurde.

Ja, könnte man mit integrieren, da stimme ich zu. Ich sehe das aber tatsächlich nur als Option, da die Option, die Daten nach Deinstallation grundlegend erhalten bleiben hilfreich und sie war für viele Nutzer:innen schon die Rettung in der Not. :slight_smile:

1 „Gefällt mir“

Dieses Thema wurde automatisch 2 Tage nach der letzten Antwort geschlossen. Es sind keine neuen Antworten mehr erlaubt.