Gehaltsabrechnung Gf - Sachbezug

Hallo,

bei der Lohnabrechnung Februar 2023 hat mich die starke Steigerung der Kosten erst in der Vorschau nur gewundert, aber da es auch einige Gehaltserhöhungen gab (nur nicht so hoch, um es vollständig zu erkären), hab ich die Lohnabrechnung dann doch durchgeführt.

Jetzt war ich auch in der Lage, die Kosten wirklich aufgeschlüsselt zu sehen und habe festgestellt, dass die größte Kostensteigerung in meinem Gehalt (als Geschäftsführer) liegt. Dies Kosten hierfür erhöhten sich um rund 1.000 Euro.

Da ich nur Lohn+Gehalt nutze, da Lexoffice für uns notwendige Features nicht hat, nehme ich dann die Liste der Lohnbuchungen und übertrage die in unsere Buchhaltungssoftware. Dabei fällt mir auf, dass es eine Position gibt, die ich so noch nicht gesehen habe.

Im SKR04 ist das Soll 3790 (Verrechnungskonto Gehalt) an 4945 (Sachbezüge Waren) und es wird auch ein USt-Schlüssel aufgeführt. Ich kann mir die Buchung nicht erklären. Offensichtlich erklärt es die Erhöhung der Gehaltsaufwendungen für den Geschäftsführer, also mich. Mir ist aber beim besten Willen nicht klar, welche Sachleistungen in Höhe von rund 1.000 Euro ich erhalten haben soll.

Ein paar Möglichkeiten hab ich im Kopf erwogen. Ja, es gibt einen Dienstwagen, aber der wird ja eh jeden Monat per 1%-Regelung berechnet. Ja, es gab Inflationsprämie, aber die war nicht mal so hoch. Mir ist schlicht nicht klar, wieso es zu diesen zusätzlichen Aufwänden und Erträgen (durch die ertragswirksamen Sachbezüge) gekommen sein kann.

Und normal würde ich sagen das tut ja nix am Ergebnis: Aufwendungen erhöht, Erträge erhöht, aber die Umsatzsteuer ist ja weg,

Hat irgendjemand eine Idee, was für eine Art Sachleistungen ich da angeblich erhalten habe? … Das Lustige ist ja noch, dass es keine wirkliche Sachleistung sein kann und keine Fehlbuchung, denn wir erfassen ja nur die Gehaltsaufwendungen in Lexoffice, nicht die normalen Belege.

Und einmalig beim Jahrsabschluss wäre ja auch noch okay, aber bei einem testweisen Auslösen der Märzabrechnung sind die 1.000 Euro wieder drin? Kann sein, dass da noch die Februar-Berechnungen laufen, weil der Abschluss März noch nicht freigegeben sind, aber wenn das jetzt ohne mir ersichtlichen Grund jeden Monat so wäre, würde ich das schon ärgern. :slight_smile:

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Selbst beantwortet: Ich hatte vergessen, in Lexoffice auch das Ende der USt-Befreiung zu vermerken, weil ich die Buchhaltung ja woanders mache. Daher war in den Monaten zuvor die Verbuchung des PKWs als Sachbezug unterblieben.

Problem hat sich also gelöst.

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