Finanzamt Umbuchungs-Mitteilung

Hallo zusammen,

wir buchen in lexoffice unsere Gehaltsabrechnungen gegen Banküberweisungen an die Mitarbeiter und Lohn- und Kirchensteuer gegen die Banküberweisung ans Finanzamt. Nur haben wir i.d.R. Umbuchungs-Mitteilungen vom Finanzamt, in denen die Umsatzsteuer gegen die Lohnsteuer umgebucht bzw. verrechnet wird und der Überweisungsbetrag nicht mit der Summe der Lohnsteuer aus den Gehaltsabrechnungen übereinstimmt. Darum können wir nie vollständig die Gehaltsabrechnungen buchen. Wir finden einfach keinen Weg.

Wie sieht ist es von lexoffice aus gedacht, solche Fälle zu bearbeiten?

Danke und viele Grüße!

Hallo BobBarker,

herzlich Willkommen in der Community. :slight_smile:

Dies ist im Regelfall kein Problem, jedoch sollten in solchen Fällen jeweils Belege für Lohnsteuer und Umsatzsteuer angelegt sein. Es ist wichtig, die Belege nicht aus der Bank anzulegen, sondern über die „normale“ Belegerfassung.

Dann können nach Auswahl der Zahlung rechts beide Belege ausgewählt und anschliessend die Zuordnung bestätigt werden.

Hilft Dir dies weiter?

Hallo Steve, vielen Dank für die Antwort.

ich habe es leider nicht eindeutig genug formuliert.
Durch die Umbuchungs-Mitteilung ist die Bankbuchung (links) des Finanzamtes für die Lohnsteuer niedriger als ich Lohnsteuer in der Summe der Gehaltsabrechnungen (rechts) aufgeführt habe. D.h. für mich, ein Beleg der Gehaltsabrechnungen bleibt rechts mit einem Teilbetrag der Lohnsteuer offen, da ich gegen diesen offenen Teilbetrag keine Bankbuchung offen habe. Kann ich denn Belege gegen Belege buchen? Andernfalls würden wir einen Umweg schlagen und den Fehlbetrag als Umbuchung über das Konto Privat-Bezahlt umbuchen und dort anschließend wieder auf null buchen. Aber das ist sehr umständlich. Ist es so verständlicher formuliert? Danke!

Evtl. verstehe ich etwas falsch, aber wenn Du links die Zahlung markierst, und dann die jeweiligen Belege au8swählst, also Lohnsteuer UND Umsatzsteuer, dann sollte es doch aufgehen.

Vielen Dank nochmal für Antworten!
Wenn die Beträge gleich sind, geht es auf, natürlich. Unser Finanzamt verrechnet jedoch gerne die monatliche von uns gezahlte Vorsteuer, mit der Umsatzsteuer und mit der zu zahlenden Lohnsteuer, teilt dies mit über eine Umbuchungs-Mitteilung und die Steuerverwaltung NRW bucht den Restbetrag ab. Der Lohnsteuer Betrag ist auf dem Gehalts-Beleg fest ausgewiesen und somit ist die Summe der Lohnsteuer Beträge auf den Gehaltsabrechnungen oftmals ungleich mit der im Abrechnungsmonat zur Verfügung stehenden Abbuchung des Finanzamtes bzgl. der Lohnsteuer.
Dafür haben wir dann mind. zwei Belege, ja, Gehaltsbeleg mit ausgewiesener Lohnsteuer und Umbuchungsbeleg. Wenn der Abgebuchte Betrag auf dem Konto allerdings schon gegen ein oder mehrere Belege durch Teilabgleich auf dem Bankkonto „aufgelöst“ wurde, auf den Belegen jedoch noch Reste übrig sind, da wir Umsatzsteuer zurück bekommen, dann geht die Rechnung nicht auf. Uns fehlt in diesem Fall eine Bank- oder Kassen Zahlung um die „Teilbeträge“ auf Belegen auszugleichen.

Vielen Dank für die gemeinsame Erörterung!

Sorry, verstehe ich nicht. Die Lohnsteuer muss ja feststehen. Am Besten dafür das Sendeprotokoll der Meldung als Beleg nutzen. Und für die Umsatzsteuer gibt es ja ebenfalls ein Sendeprotokoll, das auch als Beleg nutzen.

Da sollte es keine unklaren Differenzen geben.

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