ich stehe vor der Frage, ob man manuelle Überweisungen dauerhaft im buchhalter pro speichern kann (z.B. als Überweisungsvorlage).
Derzeit gebe ich bestimmt wiederkehrende Überweisungen immer wieder von Hand ein. Wie kann ich also Überweisungen als Vorlage speichern?
Nein, das geht leider nicht. Primär sind die Zahlungen ja in der Buchhaltung als OP erfasst und können dann überwiesen werden. Die Stammdaten wie Bankverbindung etc. sind bei den Debi- bzw. Kreditoren hinterlegt.
Was spricht dagegen, diese Zahlungen zukünftig einzubuchen?
Ich wundere mich so ein bisschen, weil Lexware ja durchaus über Zahlungsverkehrerfahrungen verfügt (Quicken etc.), aber im buchhalter alles so unglaublich kastriert wirkt.
Den Workaround kann ich nachvollziehen, aber ich stelle mir das Szenario Gehaltszahlungen vor. Es ist natürlich technisch möglich, die einzelnen Mitarbeiter als Lieferanten anzulegen, aber ich finde das aus diversen Gründen extrem unsauber. Am saubersten wäre es natürlich einen Überweisungssammler über ein externes Programm zu erstellen und die Gehälter über manuelle Kontierung zwischen Kontoauszug und Gehaltsverbindlichkeiten abzugleichen, aber das wäre auch schon wieder gefrickelt.
Ist das denn in einer größeren Lösung (financial office) bzw. in Speziallösungen (Lohn+Gehalt) anders (besser) gelöst?
die Gehaltsüberweisungen macht man ja normalerweise aus dem Lohnprogramm heraus.
Das funktioniert dort ganz gut.
Du hast Recht. Der Zahlungsverkehr ist ein wenig einfach gestrickt, wenn man den mit anderen Programmen vergleicht.
Ich habe auch schon öfter angeregt z.B. Terminüberweisungen möglich zu machen.
Gerade z.B. bei den Gehaltszahlungen aber auch bei anderen Zahlungsläufen in der Buchhaltung wäre es natürlich schön,
wenn man die ( z.B. weil man mal in Urlaub möchte ) rechtzeitig versenden könnte.
Leider tut sich an der Stelle nichts.
In der Buchhaltung kannst du dir das Leben allenfalls ein wenig vereinfachen indem du Buchungsvorlagen anlegst, diese dann
regelmäßig einbuchst und dann die OPOs hast um die Überweisungen anzustoßen.
naja, es ist halt ein Buchhaltungs- und kein Onlinebanking-Programm. Für gewöhnlich bucht man alles als OP ein, dann kannst Du es auch bequem überweisen.
Das steht Dir auch so offen. Du kannst auch der Buchhaltung eine xml-Datei erstellen und in Dein Bankingprogramm einlesen. Andere Zahlungen, welche Du nicht als OP führst oder führen willst, kannst Du dort manuell hinterlegen.
Besonders häufig höre/lese ich zu dem Thema Banking aus dem Lexware buchhalter heraus nicht. Wenn die Nachfragen nach bestimmten Funktion steigt, ist die Chance oftmals besser, dass hier seitens Lexware auch Änderungen in Erwägung gezogen werden.
naja, es ist halt ein Buchhaltungs- und kein Onlinebanking-Programm. Für gewöhnlich bucht man alles als OP ein, dann kannst Du es auch bequem überweisen.
An dieser Stelle muss ich widersprechen. Es gibt genug Geschäftsvorfälle, die nichts mit OP zu tun haben (z.B. das besagte Gehalt) und die sich dann im buchhalter gar nicht abbilden lassen. Wenn man ehrlich ist, will man ja auch nicht jede einzelne Gehaltsüberweisung einzeln ausführen, da es sich um sensible Informationen handelt.
Hi Marcus,
die Gehaltsüberweisungen macht man ja normalerweise aus dem Lohnprogramm heraus.
Normal ist relativ. Es gibt durchaus den Fall, dass eine Lohnbuchhaltung extern arbeitet und letztlich nur Listen anliefert. Dann muss schon eine Person ran und die Überweisungen manuell machen (wie komfortabel oder sinnvoll das ist, sei mal dahingestellt). In solchen Fällen stößt der buchhalter an Grenzen, die ich so einfach nicht erwartet hätte.
Aber ich nehme Deinen Hinweis mal als Anregung mit, in solchen Fällen mal die Prozesse zu überprüfen und ggf. an dieser Stellschraube zu drehen, um eine Lösung zu finden.
ja klar gibt es den Fall, daß der Lohn extern gemacht wird.
Ich z.B. mache das für ziemlich viele Fälle.
Und ich lasse dann eine SEPA-Datei erzeugen und sende die der Firma zu.
Dann können die diese ( z.B. über S-Firm etc.) problemlos einstellen und ausführen lassen.
Eigentlich gehört das zum Standardservice eines Lohnbüros.
Unbestritten gibt es diese Fälle. Aber das Gehalt z.B. - hatte Marcus ja bereits erwähnt - macht man entweder über das Lohnprogramm direkt oder bekommt eine xml zur Überweisung zugesandt. Ansonsten fallen mir nicht so viele Beispiele ein, die nicht mit OP abbildbar wären.
Versteh mich nicht falsch: klar wäre es nice to have, wenn die OLB Funktionalität aufgebohrt werden würde. Die Dringlichkeit des Bedarfs ist meiner Ansicht nach hier jedoch derzeit recht überschaubar.