Ausländische IT-Dienstleistung MIT Umsatzsteuer

Hallo!

Als Forenneuling könnte es sein, dass ich nicht alle Gepflogenheiten kenne - für konstruktive Hinweise bei Fehlern bin ich sehr dankbar.

Ich habe folgendes Problem:
Mein Vorgesetzter hat eine EU-Firma mit der Konfiguration unserer Netzwerke und mit Arbeiten an der Datenbank beauftragt. Soweit ist alles richtig gelaufen.

Jetzt haben wir eine Rechnung MIT Umsatzsteuer erhalten, die Cheffe bezahlt hat.

Ich hab eine Umsatzsteuererstattung für die dortige Umsatzsteuer (23%) beantragt.

Wie buche ich den Vorgang nun richtig in Lexware buchhalter? Bruttobetrag auf 3123? Anders? Ich bin gerade sehr planlos und nach 2,5h Recherche bin ich sehr wirr im Kopf… Bitte zeigt mir einen Weg…

Hallo eStorm,

das kann unter Umständen schon korrekt sein. Ist das Unternehmen denn im Besitzt einer Umsatzsteuer-ID und steht selbige auf der Rechnung? Wenn ja, kennt das Unternehmen Eure USt-ID? Denn nur dann wäre eine RG ohne Umsatzsteuer der richtige Weg.

Grundlegend ist eine solche Frage besser bei SteuerberaterInnen aufgehoben. Aber wenn RG mit USt vorliegt und auch so bezahlt wurde, halte ich 3123 für nicht stimmig, da es ja keine korrekte 13b Rechnung ist und zum aktuellen Stand auch keine USt/VSt Verrechnung erfolgt.

Hallo!

VIelen Dank für die Antwort. Ich hoffe noch gespannt auf eine Lösung.

Ja, wir haben eine eigene USt-ID und der Dienstleister (aus Polen) hat auch eine gültige dortige USt-ID. Eigentlich hätte es eine 13b-Rechnung sein müssen - nur glaubt uns die Gegenseite nicht und ist auch nicht zu einer Korrektur bereit. Wir müssen also irgendwie das in den Brunnen gefallene Kind rausholen…aber wie?

Dann als normalen Aufwand allerdings mit 23% USt. buchen? Die USt.-Erstattung folgt dann ja entsprechend später…

Hallo eStorm,

wie erwähnt ist es hierbei sicherlich hilfreich, auch einen Steuerberater zu konsultieren. Steuerrechtliche Beratungen können und dürfen wir hier nicht leisten.

Sind wir erneut bei meiner obigen Frage: weiss der Rechnungssteller diese UStID und wurde sie ihm vor Rechnungsstellung mitgeteilt? Auf der 13b-Rechnung sollten ja beide UStIDs vorhanden sein.

Mit welcher Begründung denn? Die Regelung ist doch recht klar und wenn beide Seiten eine UStID haben, kann man doch hierbei wenig Argumente gegen eine 13b Rechnung finden. :slight_smile:

Da zu diesem Thema seit >2 Monaten keine Aktivität besteht und die Nachfrage(n) bisher auch unbeantwortet sind, gehe ich davon aus, der Sachverhalt hat sich geklärt und schliesse es daher.

Sollten doch noch Fragen offen sein oder Anmerkungen notwendig, bitte ein neues Thema eröffnen.

Danke.