Hardwareempfehlung FO Server?

Hier ist Platz für allgemeine Anfragen zu den Lexware Programmen, welche sich z.B. nicht auf einen spezifischen Bereich wie Rechnungswesen, Personalwesen, Auftragswesen etc. beziehen. (z.B. Fragen zu Datensicherung, Benutzerechte etc.)

Moderator: Steve Rückwardt

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Re: Hardwareempfehlung FO Server?

Beitragvon eeeStorm » Di 13. Feb 2018, 23:56

Hallo!
Danke für die Tipps. Das hilft weiter. OK - inzwischen habe ich modernisiert:

Core i5 2,9GHz, 16GB RAM, Win10, SSD (IOPS 4K lesen/schreiben: 8.1k/4.5k) (OK...eher langsam...)
Fühlt sich auch gleich besser an ;) Backup findet alle paar Stunden statt - das ist mir heilig wichtig....

An die IOPS bei der SSD hab ich nicht gedacht - dabei ist das absolut logisch. Welche Art von IOPS sind bei DB-Anwendungen relevant? Sicherlich nicht die werbewirksam 4Ks ?
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Re: Hardwareempfehlung FO Server?

Beitragvon eeeStorm » Mi 14. Feb 2018, 00:13

Übrigens halte ich von alten Rechnern noch recht viel, nicht umsonst habe ich eine Sammlung an C64ern und vor allem Amigas zuhause ;) Hab schon ernsthaft überlegt, ob sich nicht ein Amiga für Textverarbeitungen noch einsetzen läßt :D
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Re: Hardwareempfehlung FO Server?

Beitragvon DReffects » Mi 14. Feb 2018, 01:08

Der Random 4K IOPS Wert ist das Maß der Dinge für Vergleiche.

Deine SSD scheint da allerdings fast langsamer als manche Festplatte zu sein...
Konstante Write-IOPS Werte liegen bei ~ 30.000, Burst Werte bei 150.000

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Re: Hardwareempfehlung FO Server?

Beitragvon eeeStorm » Mi 14. Feb 2018, 14:59

Langsamer als Festplatten halte ich jetzt für übertrieben (meines Wissens nach liegen typische Festplatten bei 100-250 IOPS - ich gehe jetzt nicht von hochdrehenden 15k-Modellen aus)...aber ja, für eine SSD sehr langsam. Aber: macht die ANzahl der IOPS gerade auf eine Lexware-FO-Datenbank einen spürbaren Unterschied? Tolle techn. Werte sind das eine, die gefühlte "Schwuppdizität" ist doch etwas anderes.

Kann man eigentlich die Lex-Datenbank in der Arbeitszeit im RAM betreiben und zu Ruhezeiten auf die SSD schreiben? Damit wäre die Geschwindigkeitsfrage ja eh endgültig erledigt...
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Re: Hardwareempfehlung FO Server?

Beitragvon DReffects » Mi 14. Feb 2018, 16:38

Langsamer als Festplatten halte ich jetzt für übertrieben (meines Wissens nach liegen typische Festplatten bei 100-250 IOPS - ich gehe jetzt nicht von hochdrehenden 15k-Modellen aus)...aber ja, für eine SSD sehr langsam. Aber: macht die ANzahl der IOPS gerade auf eine Lexware-FO-Datenbank einen spürbaren Unterschied? Tolle techn. Werte sind das eine, die gefühlte "Schwuppdizität" ist doch etwas anderes.

Kann man eigentlich die Lex-Datenbank in der Arbeitszeit im RAM betreiben und zu Ruhezeiten auf die SSD schreiben? Damit wäre die Geschwindigkeitsfrage ja eh endgültig erledigt...
Darum schrieb ich ja auch "fast" ;-)

Pauschal beantworten kann man das nicht - Je nach Datenbankgröße und durchgeführter Abfrage (sprich Ansicht in der Software) werden andere Qualitäten der Hardware gefordert. Hier gibt es ja auch unterschiedliche Dinge:

Beim Start der Software und erstem Aufruf diverser Ansichten dreht es sich primär um die Festplatte und die CPU
Beim wiederholten Aufrufen bei bereits gestarteter Anwendung um die Größe des Arbeitsspeichers und ob Lexware so "schlau" ist hier auch zu Cachen bzw. vor-zuhalten
Bei komplexen Abfragen und umfangreichen Anzeigen mehr um die CPU.

Zu deiner Frage bezüglich der Datenbank im Ram: Ja, die gibt es in der Tat.

Wenn du sehr viel Arbeitsspeicher zur Verfügung hast (z.B. 32GB) und ein Großteil davon für den Regelbetrieb gar nicht notwendig ist, hilft einem sich zu langsam anfühlenden System eine Software wie PrimoCache auf die Sprünge. Hier wird ein Teil des Arbeitsspeichers, z.b. 16 der 32GB RAM zu Cache-Zwecken verwendet. Die Software klemmt sich hier sehr systemnah quasi zwischen die Festplatte und den Controller und liefert so für häufig verwendete Daten rasende Performance.

Der Cache lässt sich so konfigurieren, dass er auch nach einem Neustart wiederhergestellt wird, auch eine Kombination mit einem Schreib-Cache ist möglich, dies birgt jedoch ein erhöhtes Risiko für Datenverlust.


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